PLAY-OFFS:
Die Lage spitzt sich zu!

 



 

Die Skyscrapers empfingen zu später Stunde (22:30 Spielbeginn!!!) mit dem EC Harter Icebreakers einen Gegner, gegen den sie in der Hinrunde unverdient verloren hatten. So waren damals die Skyscrapers am Drücker, der Sieg ging allerdings an die andere Mannschaft. Heute sollte es sich genau umgekehrt zutragen.

 

Schon im ersten Shift konnte Thomas Werginz nach Vorarbeit von Manuel Zarre den Puck über die Linie stochern. Nur ein paar Minuten später traf Martin Goldberger – der seine Zerstörungswut bereits beim Aufwärmen an Teamkollege Manuel Zarre ausgelassen hatte – nicht etwa den eigenen Mitspieler oder gar die Glasscheibe hinter dem Tor, wie wir es sonst von ihm gewöhnt sind, sondern er stellte nach Querpass von Christopher Bosic mittels One-Timer von der Blauen auf Zwei zu Null. Danach übernahmen zusehends die Icebreakers das Spiel, auch weil sie teilweise von fürchterlichen Fehlern der Skyscrapers im eigenen Drittel dazu eingeladen wurden. Der Anschlusstreffer und der Ausgleich erfolgten beide noch im ersten Drittel.

 

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erzielte Julius Stöger nach überstandener Unterzahl und Zuspiel von Nik Malec mit einem Schlagschusstor die erneute Führung. Danach verlief das Drittel ziemlich ausgegelichen; viele dicke Chancen konnten sich allerdings beide Mannschaften nicht erspielen. Nachdem Thomas Werginz den Ausgleich von Leskosek quasi im Gegenzug mit einem Tor beantwortete, gingen die Skyscrapers mit einer 4-zu-3-Führung ins letzte Drittel.

 

Dieses begann gleich einmal mit einem Powerplay, in welchem Manuel Zarre gar nicht lange fackelte und die Scheibe aus unmöglich spitzem Winkel im Tor versenkte. Danach rissen jedoch die Icebreakers das Spiel wieder an sich und setzten die Skyscrapers gehörig unter Druck, die ab da zu fast keinen Offensiv-Aktionen mehr kommen sollten. Die Icebreakers versuchten es vor Allem mit Schüssen aus dem Slot und von der Blauen. Der Anschlusstreffer fiel aber aus nächster Nähe, als Tatzer die Skyscrapers-Verteidigung vernaschte und nach einem Haken vor dem Tormann den Puck ins leere Tor legen konnte.

 

In der Schlussphase brachten die Icebreakers einen sechsten Feldspieler aufs Eis und behaupteten die Scheibe dermaßen gut, sodass kein Skyscraper überhaupt in Betracht ziehen konnte, ein Empty-Net-Goal aus der Distanz zu versuchen. Der Ausgleich gelang, vor Allem wegen der hervorragenden Arbeit von Goalie Martin Wallner, zum Glück nicht mehr.

 



 

Fazit:
Während diesmal die Chanceverwertung nicht der Kritikpunkt ist, übernimmt dies bei diesem Match ganz klar die Defensivleistung. Blöde Fehler im Aufbau, riskante Pässe im eigenen Drittel, teilweise mangelhaftes Zweikampfverhalten sowie eine nicht vorhandene Zuordnung vor dem eigenen Tor zeichnete das Spiel der Skyscrapers. Dass Verteidigungsmaschine Karl Pemberger fehlte, darf keine Ausrede sein. So waren die Icebreakers übers gesamte Spiel gesehen diesmal die bessere Mannschaft, gingen dabei allerdings leer aus. Das ist eine interessante Parallele zum Hinspiel, als dies genau auf die Skyscrapers zugetroffen hatte.
In der Tabelle sieht es nun so aus, dass den Skyscrapers ein Unentschieden im letzten Spiel der Saison am Sonntag gegen die Bunkerbande reicht, um aufzusteigen. Um dies zu erreichen, muss unbedingt auf Defensivexperimente verzichtet, sowie im eigenen Slot besser gedeckt werden. Dann kann der Aufstieg aus eigener Kraft fixiert werden!

 



 

Sky, high!

 


 

PLAY-OFFS:
Wieder ein knappes Ergebnis bei diesem Sieg!

 



 

Ein erfreuliches Wiedersehen sollte es mit den Black Angels Kumberg werden, als der EC Skyscrapers sich für die 3:5-Niederlage aus dem ersten Playoff-Spiel revanchieren wollte. Zwar konnte das Team offensiv aus dem Vollen schöpfen, jedoch waren beide Tormänner verhindert. Man musste sich also einen Torhüter „ausleihen“. Diesen Part übernahm Alexander Schlüsselberger, der eine solide Partie spielen sollte.

 

Nach einer herzhaften Motivationsrede von Coach Julius Stöger begann das Spiel jedoch mit dem Schlimmsten, was passieren kann: Nach nur 37 Sekunden lag man bereits mit einem Tor hinten. Insgesamt lief die gesamte Anfangsphase schlecht: Die Black Angels machten gehörig Druck, kontrollierten die Scheibe und brachten einige gefährliche Scheiben auf das Tor. Bei den Skyscrapers funktionierte die Offensive in dieser Phase überhaupt nicht. In den ersten zehn Spielminuten verzeichneten sie nur zwei Schüsse aufs gegenerische Tor, wovon der zweite jedoch seinen Weg ins Tor fand, als der Verteidiger Julius Stöger durchs Mitteldrittel durchbrach und kurz nach der Blauen abzog.

 

Ab da begannen auch die Stürmer der Skyscrapers – allen voran die erste Linie mit Thomas Werginz, Manuel Zarre und Nik Malec – etwas zusammenzubringen und es entwickelte sich ein ausgegelichenes, Playoff-würdiges Spiel auf Augenhöhe. Nach zwei Toren von „Sir Hattrick“ Thomas Werginz, bei denen er jeweils die gegnerischen Verteidigungsreihen Ballett-artig austanzte, ging man mit einer 3:1-Führung in die erste Drittelpause.

 

Das zweite Drittel begann wie das erste: Diesmal dauerte es 44 Sekunden, ehe der Black Angel Pirker das Tor erzielte. Danach ging es hin und her, und auch die zweite Reihe der Skyscrapers – Lukas Sterner, Michael Brantegger und Andreas „The Goon“ Wenig – kam besser ins Spiel, vergab aber die hochkarätigsten Einschussmöglichkeiten. So dauerte es bis zur 33. Minute, ehe das nächste Tor fiel: Nach einem weiten Passversuch in Unterzahl von Julius Stöger kullerte die Scheibe ins Drittel der Black Angels und deren Tormann sah sich im Angesicht des heraneilenden „Goons“ gezwungen, sein Tor zu verlassen und die Scheibe zu klären. Diese konnte der mitgelaufene Manuel Zarre fast auf Höhe der blauen Linie mit der Hand hinunterpflücken und direkt ins leere Tor befördern. Ein herausragend schönes, und da in Unterzahl geschossen sehr wichtiges Tor für die Skyscraper Teammoral.

 

Trotzdem gaben die Skyscrapers das Drittel danach vollkommen aus der Hand. Die Black Angels konnten ein beeindruckendes Powerplay aufziehen. Das Tor für sie fiel allerdings erst kurz danach, als ungeordnete Skyscrapers nicht verhindern konnten, dass Keller einen Schuss unhaltbar abfälschte.

 

Mit einer knappen Führung begann der dritte Spielabschnitt. Diesmal fiel das schnelle Tor jedoch auf der anderen Seite, als Thomas Werginz nach Chip von Julius Stöger und Stellungsfehler der Black-Angels-Verteidigung komplett allein auf den gegnerischen Tormann zufahren konnte und diesem nach einigen Haken die Scheibe eiskalt „durch die Hosenträger“ legte. Er war es auch, der einige Minuten später nach herrlicher Vorarbeit von Karl Pemberger und Manuel Zarre das 6 zu 3 schoss.

 

Anstatt das Spiel suverän herunterzuspielen, nahmen die Skyscrapers fünf Minuten vor Schluss eine unnötige Strafe und wurden dabei gleich bitter bestraft: Die Black Angels übernahmen wieder komplett das Kommando und erzielten gleich zwei Tore; beide nach abgefälschten Schüssen von Haas von der Blauen. Im Endspurt wurden die Skyscrapers im eigenen Drittel richtig eingeschnürt. Die Black Angels nahmen auch den Torhüter vom Eis, aber den ersehnten Ausgleich konnten sie nicht mehr erzielten. Nicht nur wegen der guten Defensivleistung der Skyscrapers, sondern auch Dank der „Aushilfe“ Alexander Schlüsselberger.

 



 

Fazit:
Wenn man mal von den ersten zehn Spielminuten und den letzten fünf Minuten des zweiten und dritten Drittels absieht, bei denen eindeutig die Black Angels den Ton angaben, war dies ein Spiel, was dem Begriff „Playoff-Game“ mehr als nur gerecht wurde. Ein kampfbetontes aber dennoch faires Spiel auf Augenhöhe, mit Chancen und guten Aktionen auf beiden Seiten. Auch hatten beide Teams 100-prozentige Tormöglichkeiten, die sie vergaben, sowie Stangen- und Lattenschüsse. Es war vor Allem für die Fans ein wahrer Genuss. Im Hinblick auf den Aufstieg war es für die Skyscrapers wohl mehr als das, da sie nun wieder auf einem guten Weg sind. Das Ende dieses Weges ist aber noch lange nicht erreicht; so sollten auch gegen die Icebreakers am Freitag, aber vor Allem gegen die Bunkerbande am Sonntag, Siege her.

 

An dieser Stelle soll auch noch einmal die Leistung des Tormanns Alexander Schlüsselberger gelobt werden. Statistisch gesehen wird er mit einer Fangquote von nur 79% zwar nicht berühmt werden, allerdings ist zu sagen, dass bei jedem Gegentor entweder die Sicht versperrt, oder der Puck abgefälscht worden war.

 



 

Sky, high!

 


 

PLAY-OFFS:
Wie gewonnen, so zerronnen!

 

 

Im dritten Spiel der Playoffs empfingen die Skyscrapers mit dem EC Harter Icebreakers einen Gegener, bekannt aus längst vergangenen Tagen. Doch deren Taktik hatte sich über die Jahre nicht verändert; so hing das Spiel der Icebreakers noch immer einzig und allein an Flügel Tobias Tatzer. So gefährlich es auch sein kann, sich nur auf einen Spieler zu verlassen, kann es sich aber manchmal – so wie in diesem Falle – auch auszahlen.

 

Nachdem die Skyscrapers das erste Drittel mit Zwei zu Eins gewinnen konnten, erhöhten sie ihre Führung zu Beginn des zweiten Spielabschnitts während eines Powerplays: Thomas Werginz fälschte einen Handgelnkschuss von Julius Stöger unhaltbar ins Kreuzeck ab und markierte damit seinen dritten Treffer an diesem Abend. „Sir Hattrick“ hatte wieder zugeschlagen.

 

Da der bereits erwähnte Spielmacher der Icebreakers wegen einer 10-Minuten-Diziplinarstrafe die Strafbank drücken musste, hofften die Skyscrapers, während dieser Zeit ihre Führung noch weiter ausbauen zu können. Der Druck und die Chancen waren zwar da, aber das nötige Scheibenglück leider nicht. Dafür ließ man sich hinten überraschen: Der Icebreaker Leskosek konnte sich während eines Konters zwischen den beiden vedutzt dreinblickenden Skyscrapers-Verteidigern durchtanken und verkürzte auf Zwei zu Drei.

 

Gegen Ende des Drittels nahmen die Icebreakers gleich zwei Strafen, sodass sich nach der Drittelpause eine 5 gegen 3 Überzahlsituation für den EC Skyscrapers ergab. In dieser Pause wurde eifrig der Spielzug besprochen, der für das Tor sorgen sollte. Und tatsächlich dauerte es nur 23 Sekunden im dritten Drittel, ehe die Skyscrapers die alte Zwei-Tore-Führung wiederherstellten, als der aufgerückte Julius Stöger den Rebound nach Karl-Pemberger-Schuss aus kürzerster Distanz ins Tor kehrte. Zwar hatte das nichts mit dem besprochenen Spielzug zu tun, aber des Ergebnis war das gleiche.

 

Auch die andere Verteidigungsreihe der Skyscrapers konnte einen Treffer beisteuern: Nach Assisst von Martin Goldberger war es der Kapitän Christopher Bosic höchstpersönlich, der auf 5 zu 3 stellte, kurz nachdem die Icebreakers erneut den Anschlusstreffer erzielen konnten.

 

Einen Konter der Icebreakers über Tobias Tatzer und einen fürchterlichen Fehler der Skyscrapers im eigenen Drittel später stand es zehn Minuten vor Schluss Fünf zu Fünf. Es war ein Spiel auf Messers Schneide, mit ein bisschen mehr Tormöglichkeiten für den EC Skyscrapers. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite, als Plotzner vier Minuten vor Schluss zur erstmaligen Führung der Icebreakers in diesem Spiel traf. Die Skyscrapers zogen alle Register, nahmen auch ihren Tormann vom Eis, doch sie waren in der heißen Schlussphase einfach zu nervös, um den Gegener noch einmal richtig ins Schwitzen zu bringen.

 



 

Fazit:
Wenn man fünf Tore schießt und trotzdem verliert, muss im Defensivspiel irgendetwas nicht gestimmt haben. Zwar schaffte man es, die Waffe des Gegners an Schüssen zu hindern, doch leider blieb dann meist keine Konzentration für andere Spieler am Eis übrig. So konnte der Icebreaker Tobias Tatzer vier Assissts beisteuern. Ein weiterer Kritikpunkt trifft neben einigen haarsträubenden Fehlern im eigenen Drittel wieder einmal die Chancenauswertung. So war dies das zwölfte der diesjährigen dreizehn Spiele, in dem der EC Skyscrapers mehr Schüsse aufs Tor als der Gegner bringen konnte. Mit dieser bitteren Niederlage, bei der man im letzten Drittel eine 5-zu-3-Führung hergab, hat man in der Playoffgruppe nun endgültig den Vorsprung aus dem Grunddurchgang verspielt. Will der EC Skyscrapers aufsteigen, sollte er sich ganz schnell die dummen Fehler im Aufbau abgewöhnen und anfangen, das gegnerische Tor besser zu treffen. Wenn dies geschafft werden kann und jeder Skyscraper jetzt im Saison-Finish noch einmal alles gibt, dann können die noch ausstehenden Spiele gewonnen werden. Auch wenn es nicht einfach werden wird, so ist doch jeder noch kommende Gegener schlagbar, und der Aufstieg noch möglich.

 



 

Sky, high!

 


 

PLAY-OFFS:
Skyscrapers erkämpfen sich nach Rückstand den Sieg!

 

Nachdem die Skyscrapers mit dem falschen Fuß in die Playoffs gestartet waren, brannten sie vor diesem Spiel umso mehr darauf, den ersten Sieg der Post-Season nach Hause zu bringen. Da man sämtliche noch kommende Gegener in etwa ebenbürtig einschätzte, ging man von keinem leichten Unterfangen aus. In Vollbesetzung und unter tönendem Gebrüll der Zuseher stürmte die Mannschaft aufs Eis. Im Visier war nur eines, und zwar der Sieg!

 

Das erste Bully wurde gleich einmal von Vorzeige-Center Thomas Werginz gewonnen und der EC Skyscrapers hatte das, was er das gesamte Spiel über haben sollte: Den Puck. So konnte er meist in Ruhe im eigenen Drittel das Spiel ordnen und einen Aufbau einleiten. Leider verhielt sich der Gegner, der EC Bunkerbande Graz, ab dem Mitteldrittel nicht mehr so zurückhaltend und schaffte es meist, die angreifenden Skyscrapers seitlich an die Bande hinauszudrängen und sie vom gefährlichen Slot fernzuhalten. Dadurch konnten die Skyscrapers zwar oft über die Seite hinters gegnerische Tor fahren und sich so im Angriffsdrittel festsetzen, aber hochkarätige Chancen ergaben sich dadurch nicht viele. Dafür war die Defensive der Bunkerbande, für die sich keiner der Feldspieler zu Schade war, zu gut eingestellt. Mit anderen Worten: Die Bunkerbande ließ die Skyscrapers hinterm Tor hin- und herpassen, während alle anderen Spieler gut gedeckt wurden und somit keine wirklich gefährlichen Situationen entstanden. Die Offensive der Bunkerbande fand hingegen fast gar nicht statt. Hier wartete man geduldig auf seine Chancen.

 

Und diese Geduld wurde in der zwölften Spielminute belohnt, als ein Fehler im Skyscraper Aufbauspiel dazu führte, dass Joham ungestört vor Tormann Martin Wallner zum Schuss kam. Nur zwei Minuten später war es Maurer, den die in dieser Situation zu offensiv agierende Verteidigung der Skyscrapers als „hohen Mann“ übersah, mutterseelenallein auf Martin Wallner zufahren konnte und diesem mit einer doppelten Körpertäuschung keine Chance ließ.

 

Zwei zu Null nach 14 Minuten. Das hatten sich die Skyscrapers anders vorgestellt. Mit gefühlten 90 Prozent Puckbesitz hatte man es geschafft, sich durch einen dummen Fehler im eigenen Drittel und einen Konter der Gegner in Rückstand zu bringen.

 

Doch der Kampfgeist schien ungebrochen! Nach einigen erneuten Sturmläufen auf das gegnerische Tor, war es schließlich Michael Brantegger, der die Aufholjagd einläutete: Nach herrrlichem Alleingang durch das Mitteldrittel ließ er zwei Schritte nach der Blauen einen wuchtigen Handgelenkschuss von der Leine. Der helle und gleichzeitig befreiende Klang der Torstange war zu hören, ehe der Puck von dort aus ins Netz einschlug. Der Jubel war groß, schließlich wussten die Skyscrapers, dass es nicht mehr viel brauchte, um als tonangebende Mannschaft das Spiel zu drehen.

 

Den nächsten Rückschlag gab es allerdings noch im ersten Spielabschnitt: Nach erneutem Fehler im eigenen Drittel war es diesmal Hollinger, der aus kurzer Distanz einschoß und die Bunkerbande Drei zu Eins in Front brachte.

 

Die Skyscrapers gingen trotzdem unbeeindruckt in die zweiten zwanzig Minuten, zwangen dem Gegner erneut ihr Spiel auf und konnten weiter aufholen: Schon im ersten Shift nach Wiederanpfiff besorgte Manuel Zarre den Anschlusstreffer, einige Minuten später traf Andreas „The Goon“ Wenig im Powerplay zum Ausgleich. Ab da passierte, zumindest was Tore betraf, lange nichts; das Spiel war weiterhin von Dominanz der Skyscrapers und Abwarten – gepaart mit sehr gutem Defensivverhalten – der Bunkerbande geprägt.

 

Auch im dritten Drittel drängte der EC Skyscrapers auf den Führungstreffer. In Minute 54 erlöste Lukas Sterner schließlich seine Mannschaft, als er einen Rebound über den bereits am Boden liegenden Tormann ins Netz zimmerte. Nun musste die Bunkerbande erstmals auch etwas für das Spiel tun, blieb dabei aber unbelohnt.

 


 

Fazit:
Die Skyscrapers hatten in diesem Spiel fast immer die Kontrolle über den Puck. Dies sollte aber nicht zu hoch gelobt werden, da dies die Taktik der Bunkerbande auch so vorsah. Diese überließen ihrem Gegner die Scheibe, machten äußerst effektiv die Mitte zu und waren im eigenen Drittel eiskalt bei der Spielzerstörung. So hatten auf der einen Seite die Skyscrapers zwar die Scheibe, konnten aber nicht viele Chancen lukrieren. Auf der anderen Seite reichten der Bunkerbande kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten ihrer Gegener, um zu hochkarätigen Einschussmöglichkeiten zu kommen. Bei diesem Match zwischen einer taktisch gut geschulten und defensiv hervorragend agierenden Mannschaft und einer auf Kampf ausgelegten Mannschaft, die fast nur in der Offensive zu finden war und es ab und zu auch mit der Brechstange versuchen musste, konnten am Ende die Skyscrapers triumphieren und einen Schritt weiter in Richtung Aufstieg gehen.

 


 

Sky, high!

 


 

PLAY-OFFS:
Skyscrapers verlieren erstes Play-Off-Match!

 

Endlich war es so weit. Endlich waren sie da. Endlich begannen die Play-Offs. Dabei genoss der EC Skyscrapers nach überragendem Grunddurchgang die beste Ausgangssituation im Playoff FG. Die Mannschaft wollte im ersten Play-Off-Match nicht nur einen weiteren Grundstein für den geplanten Aufstieg legen, sie wollte auch ihren aus dem Ausland heimkehrenden Verteidiger Martin Goldberger mit einem Sieg willkommen heißen. Doch gut eingestellte Black Angels sollten dies zu verhindern wissen.

 

Das Match begann insgesamt ziemlich ausgeglichen und heiß umkämpft. So ergaben sich auf beiden Seiten Chancen. Es sollte ein sehr spannendes und ausgeglichenes Match werden.

 

Das erste Tor fiel für die Skyscrapers. Nach schönem Solo erzielte Thomas Werginz das eins zu Null. Doch die Führung hielt nicht lange: So besorgte Haas sieben Minuten später – ebenfalls nach einer Einzelaktion – den Ausgleich. Etwas bedrückt gingen die Skyscrapers in die erste Drittelpause. Niemand hätte gedacht, dass ihnen die Black Angels das Leben heute so schwer machen würden. Diese fuhren nicht nur einen bemerkenswert effektiven Forecheck, sondern kamen auch immer wieder vor Tormann Martin Wallner an die Scheibe. Doch dieser konnte zum Glück Schlimmeres verhindern.

 

Im ersten Shift im zweiten Spielabschnitt konnte der im Slot sträflich vernachlässigte Mairold auf 2 zu 1 aus Sicht der Black Angels stellen. Im darauffolgenden Shift revanchierten sich die Skyscrapers in Form von Nik Malec, der zum 2 zu 2 einschoss. Kurz darauf beging dieser jedoch ein Foul, doch die Skyscrapers konnten diese Unterzahlsituation überstehen. Kaum war Nik von der Bank zurück, musste ein Black Angel auf die Strafbank: Die Gelegenheit! Doch die Scheibe wollte trotz hervorragend gespieltem Powerplay nicht über die gegnerische Torlinie. Ein paar Minuten später gab es erneut eine Überzahlsituation für den EC Skyscrapers. Diese Chance sollte man nutzen; so sind es in so engen Spielen oft die Fähigkeiten im Über- und Unterzahlspiel der Mannschaften, die zwischen Sieg und Niederlage entscheiden können. Doch aus Skyscrapers-Sicht passierte das denkbar Schlimmste: Nach Missgeschick im Mitteldrittel konterten die Black Angels in Unterzahl Richtung Tormann Martin Wallner, und Hafner ließ diesem aus kurzer Distanz keine Chance.

 

Trotz eines solchen Gegentreffers blieb der Kampfgeist der Skscrapers am Leben. Noch im selben Powerplay erzielte Nik Malec nach herrlicher Drehung um die eigene Achse aus dem Slot erneut den Ausgleich.

 

Da Lammer kurz vor Seitenwechsel auf 4 zu 3 gestellt hatte, gingen die Skyscrapers mit einem kleinen Rückstand ins letzte Drittel. Doch anstatt der erhofften frühen Ausgleichs waren es die Black Angels, die in Gestalt von Papst nicht einmal eine Minute nach Anpfiff mittels Konter das schnelle Tor erzielten.

 

Danach kippte das bis dahin ausgeglichene Spiel zu Gunsten der Skyscrapers, da sich die Black Angels nun mehr der Verteidigung zuwandten und die Spielkontrolle an die Skyscrapers abgaben. Diese fuhren alles auf, um Druck auf das gegnerische Tor zu bringen. Doch gut stehende Angels verhinderten weitere Tore. Und falls die Skyscrapers es einmal schafften, den Abwehrriegel zu durchbrechen, scheiterten sie am gegnerischen Tormann oder einfach an sich selbst.

 



 

Fazit:
Nach hervorragend gespieltem Grunddurchgang folgte nun die Ernüchterung, als man gegen die Black Angels mit 3 zu 5 unterlag. Die Skysrapers fanden das ganze Spiel über kein Mittel gegen die hervorragende Arbeit gegen die Scheibe der Black Angels, also sowohl gegen den Forecheck, das Zumachen im Mitteldrittel und die starke Verteidigung. Die Offensive der Black Angels bestrafte jeden Fehler der Skyscrapers sofort und mit aller Härte, während bei Fehlern der Angels meist nicht viel passierte. Wie in den Spielen davor zeigte der EC Skyscrapers seine mangelhafte Chancenauswertung, nur mit dem Unterschied, dass diesmal die Defensive mehr Tore als gewohnt zulassen musste und somit am Ende eine Niederlage herauskam.
Das Spiel zeigt vor Allem eines: Die Play-Offs sind kein Zuckerschlecken und man wird sich um einiges steigern müssen, will man den Aufstieg in Gruppe F erreichen. Nach einer Pause von einem Monat wartet Mitte März mit der Bunkerbande Graz der nächste ernst zu nehmende Gegener.

 



 

Sky, high!

 


 

Das Imperium schlägt zurück:
Skyscrapers holen sich Gruppensieg!

 

Nachdem der EC Skyscrapers im Spiel davor erstmals in der heurigen Saison verloren hatte, galt es nun zu zeigen, dass man durch die Niederlage nur noch stärker geworden war. Außerdem würde der EC Skyscrapers mit einem Sieg als Gruppensieger feststehen. Dementsprechend motiviert waren auch die Spieler, die jegliche nach der Niederlage aufgekommenen Zweifel im Keim ersticken, sowie ihre Torsirene „The Imperial March“ wieder öfters hören wollten.

 

Auf dem Eis zeigte sich ein dementsprechendes Bild: Die Skyscrapers beherrschten den Puck und den Gegner. Nach dem ersten Drittel hatte man bereits sämtliche Bedenken mit einer 3-zu-0-Führung und beeindruckender Übermacht zerstreut.

 

Im zweiten Drittel wollten die Skyscrapers noch mehr; sie wurden zusehends hungriger. Dies schlug wiederum in Tore um und man ging mit einem beachtlichen 6 zu Null in die zweite Drittelpause. Neben Treffern von u.A. Karl Pemberger und Michael Brantegger konnte die letztjährige Torfabrik Thomas Werginz einen Doppelpack schnüren.

 

Im dritten Drittel – mit dem Gruppensieg so gut wie fix in der Tasche – ließen die Skyscrapers den EC Styrian Wildboars wieder etwas kommen. Und das mit Folgen: So konnten Potezin und Wilke etwas Ergebniskosmitik betreiben und auf das zwischenzeitliche 6 zu 2 stellen. Doch die Skyscrapers ließen es sich nicht nehmen, das letzte Wort zu haben und Andreas „The Goon“ Wenig besorgte den 7:2-Endstand.

 



 

Fazit:
Nachdem die Teilnahme am Aufstiegsplayoff schon vor einigen Spieltagen fixiert wurde, ging es in diesem Spiel weniger um die Punkte, dafür umso mehr um die Teammoral. Und diese Teammoral stellte die Mannschaft des EC Skyscrapers vor Allem in den ersten zwei Dritteln mit einer unaufhaltsamen Durchschlagskraft unter Beweis. Weiters war das Spiel ein geglückter Abschied für Skyscrapers-Verteidiger Horst Pemberger, der bei den Playoffspielen nicht dabei sein wird. (Nähere Details dürfen aus Gründen der nationalen Sicherheit nicht preisgegeben werden.) Dabei konnte sich Horst auch erfolgreich mit einem Tor für die heurige Saison verabschieden.
Durch den Gruppensieg bestärkt blicken die Skyscrapers nun in Richtung Aufstieg. Doch bis dahin ist noch ein Stück Weg zu gehen. Ich sage nur: „PLAY-OFFS, Baby!“

 



 

Sky, high!

 


 

2 zu 4:
Skyscrapers geben erstmals Punkte ab

 

Nicht einmal 24 Stunden nach dem überragenden Sieg gegen den EC Red Eagles Graz betraten die Spieler des EC Skyscrapers erneut die Harter Eisfläche. Dass es diesmal nicht so einfach werden würde, war allen klar. Schließlich trat man gegen das ebenbürtige NHL-Kombiteam an. Mit einem glücklichen 2-zu-1-Erfolg für die Skyscrapers hatte man sich in der Hinrunde getrennt. Trotzdem ging man mit breiter Brust in das Spiel.

 

Doch die breite Brust erwies sich als Hindernis: Da sich sämtliche Spieler der Skyscrapers bei Puckbesitz sofort auf den Angriff konzentrierten, anstatt mit wenigstens einem Spieler vor dem eigenen Tor abzusichern, konnte das Kombiteam in Gestalt von Zink in der sechsten Minute nach Fehler im Aufbau unbedrängt aus dem Slot einschießen. Dass so ein Rückstand nicht die Welt bedeutet, hatte der EC Skyscrapers schon einige Male demonstriert; so hatte man gegen die Wolves und Lawyers jeweils einen 1-Tore-Rückstand noch in einen Sieg verwandeln können.

 

Noch im ersten Drittel wurde diese Aufgabe schwieriger: Erneut führte ein fehlerhafter Aufbaupass zu einem Gegentreffer. Mit einem 0 zu 2, und damit dem höchsten Rückstand der Saison, ging es in die Drittelpause. Dort wurde vor Allem über die zu offensiv eingestellte Defensive geredet. Auch zeigte sich aber auch, dass jeder einzelne Spieler noch an eine Wendung der Partie glaubte und auch bereit war, alles dafür zu geben.

 

So übernahmen die Skyscrapers die Kontrolle über das Spiel. Zweikämpfe wurden gewonnen, der Aufbau funktionierte besser und die Verteidigung besann sich wieder auf ihre Kernaufgabe: Verteidigen! Zusehends wurde der Druck auf den gegnerischen Tormann, der eine hervorragende Partie spielte, stärker und Nik Malec zwang ihn schließlich nach Pass von Thomas Werginz, hinter sich zu greifen.

 

Und es sollte nicht das letzte Mal an jenem Tag gewesen sein! Denn nach der Pause sorgte Karl Pemberger nach Schuss von der blauen Linie für den Ausgleich: Ein gelungener Start in den letzten Spielabschnitt. Ähnlich wie im zweiten Drittel hatte auch jetzt der EC Skyscrapers leicht die Überhand und das Kombiteam beschränkte sich aufs Verteidigen und auf gefährliche Konter. Und einer dieser gefährlichen Konter war es schließlich, der das hart umkämpfte Spiel in Richtung Kombiteam lenkte. Knapp zwei Minuten vor Schluss fuhr Gutschi aus dem eigenen Drittel bis ins Slot der Skyscrapers und ließ bei einem verdeckten Snapshot Torhüter Martin Wallner keine Chance. Eine bittere Pille für die Skyscrapers, die nach dem Rückstand aus dem ersten Drittel Rückgrad bewiesen hatten. Aber es war ihnen heute einfach nicht vergönnt. Ein paar Sekunden vor Schluss setzte Payer noch den Deckel drauf und es war amtlich: Erste Saisonniederlage der Skyscrapers im neunten Saisonspiel.

 



 

Fazit:
Während die erste Hälfte des Eishockeywochenendes mit Bravour gemeistert wurde, fehlte in der zweiten ein Quäntchen Glück. Man könnte auch von ausgleichender Gerechtigkeit reden, da die Skyscrapers das gleich hart umkämpfte Spiel in der Hinrunde für sich entscheiden konnten.
Nach einem schwachen ersten Drittel tankten sich die Skyscrapers wieder ins Spiel zurück und holten den Zwei-Tore-Vorsprung des Kombiteams auf. Obwohl sie im zweiten und dritten Drittel die spielbestimmende Mannschaft waren, gaben sie das Spiel und damit wertvolle Punkte fürs Playoff in den letzten Minuten aus der Hand. Neben der Defensivarbeit im ersten Drittel muss vor Allem die Chancenauswertung kritisiert werden: 25 zu 10 Torschüsse für den EC Skyscrapers sprechen in Punkto Effizienz eindeutig für das Kombiteam.
War die Niederlage aus Mannschaftssicht zwar ärgerlich, aber nicht übermaßen bedeutsam, da man ja schon fix im Playoff stand, so war sie für Statistikfreunde ein wahrer Horror: Die Siegesquote sinkt von 100 auf 89%, man gehört nicht länger zu den zwei Teams der NHL, die bisher alle Spiele gewonnen haben, man ist nicht länger das einzige Team der gesamten NHL mit einer einstelligen Gegentorstatisik, der Gegentorschnitt steigt von 1,0 auf 1,33, Martin Wallners Fangquote (vor dem Spiel über 90%) betrug heute nur 60% usw.
Doch all das wird uninteressant, wenn man den Aufstieg in Gruppe F erreicht. Dabei wird wichtig sein, aus den heutigen Fehlern zu lernen. Doch bevor die Playoffs beginnen, gilt es noch den Gruppensieg zu fixieren. Und dazu muss ein Sieg gegen den Tabellenletzten, den EC Styrian Wildboars her. Da wird die Mannschaft zeigen können, wie sie mit der heutigen Niederlage umgegangen ist.

 



 

Sky, high!

 


 

Ohne Probleme:
Skyscrapers gewinnen 9:1

 

 

Die ersten Schneeflocken fanden ihren Weg zu Boden, als die Skyscrapers mit dem Aufwärmen begannen. Mit gutem Gefühl betraten sie danach die Eisfläche, da man den Gegener – den EC Red Eagles Graz – im ersten Aufeinandertreffen bereits mit 6:0 abgefertigt hatte. Neben dem Ziel, die Partie zu gewinnen, hatte man aber auch ständig das morgige Match gegen das NHL Kombiteam im Blick. Die Devise war also, den Sieg ohne Überanstrengung zu fixieren. Und ähnlich wie bei der letzten Begegnung sollte es auch diesmal ein hoher Sieg werden.

 

Die Skyscrapers begannen das Spiel, indem sie sich gleich einmal die Kontrolle darüber aneigneten. Es dauerte nur drei Minuten, ehe die erste Sturmreihe, die das ganze Match über hervorragend spielte, das 1 zu 0 erzielte. Nach weiteren drei Minuten, nutzte Julius Stöger den Irrglauben auf Seiten fast aller anderen Feldspieler, es wäre abgepfiffen worden, eiskalt aus und stocherte die freiliegende Scheibe mit einem „Perl-Sweep“ über die Linie. Er war es auch, der danach in Überzahl nach Zuspiel von Andreas „The Goon“ Wenig von der blauen Linie abzog, und das Ding im rechten oberen Eck einschlagen ließ. Obwohl erst ein halbes Drittel gespielt worden war, wussten die Spieler des EC Skyscrapers bereits zu diesem Zeitpunkt, dass es ein sicherer Sieg werden würde. Nicht nur der Drei-Tore-Vorsprung, sondern vor Allem die Übermacht und das Engagement des Teams am Eis waren ausreichende Indizien.

 

Noch vor der ersten Drittelpause stellte Thomas Werginz mit seinem dritten Treffer an diesem Tag auf 5 zu 0. Dabei zeigte er, warum ihm während der letzt-jährigen Saison der offizielle und prestigeträchtige Titel „Sir Hattrick“ verliehen worden war. Natürlich war das nur mit kräftiger Unterstützung seiner Flügel Manuel Zarre und Nik Malec möglich. Überhaupt ist zu sagen, dass diese Sturmreihe nach einigen „punkteärmeren“ Spielen diesmal perfekt harmonierte. Die von ihnen beigesteuerten fünf Treffer unterstreichen diese Feststellung zusätzlich.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels konnte auch die dritte Sturmreihe jubeln, als Horst Pemberger nach „Zucker“-Doppelpass mit Johannes Perl frei vor dem Tor zum Schuss kam. Auch Thomas Werginz konnte noch einmal zuschlagen.

 

Mit der 7-zu-0-Führung im Rücken nahm die Konzentration Mitte des zweiten Spielabschnitts etwas ab. So wurden hochkarätige Chancen (teilweise aufs leere Tor) vergeben. Druck und Übermacht am Eis waren trotzdem noch da, nur die Präzision im Abschluss war abhanden gekommen. So dauerte es bis ins dritte Drittel, ehe Manuel Zarre den nächsten Treffer für die Skyscrapers erzielte.

 

Zweieinhalb Minuten vor Schluss gab es noch einen kleinen Dämpfer, als der bis dahin hervorragend agierende Torhüter Joachim Kargl nach einem Schlagschuss von Pirscher das erste Mal hinter sich greifen musste. Somit konnte er auch in seinem zweiten Match für den EC Skyscrapers das Shut-Out ums [zensiert] nicht erreichen.

 

Die Skyscrapers zeigten Charakter und gaben mit dem 9:1 die erhoffte Antwort: Michael Brantegger bewies seine Übersicht, indem er aus dem Slot den Schuss antäuschte, aber dann den frei vor dem Tor stehenden Andreas „The Goon“ Wenig in Szene setzte, der den Puck nur mehr ins leere Tor befördern musste – eine Übung, die nach den Vorstellungen im zweiten Drittel allerdings nicht bei allen Mannschaftsmitgliedern einwandfrei funktionierte.

 

Mit noch etwa zwei Minuten auf der Uhr wussten die Skyscrapers, dass es jetzt zwar nicht um die Wurst, aber um den Leberkäse ging. So gibt es bei einem zweistelligen Sieg vertragsgemäß eine „geschmackliche Ausschweifung“ nach der darauffolgenden Partie in der Kabine. Doch die Hoffnung auf eine leberkäsige Stärkung nach dem morgigen Spiel gegen das Kombiteam starb, als Lukas Steinbacher unbedingt ein unnötiges Foul (was normalerweise nur von unserem Bad Boy erwartet wird) begehen musste.

 


 

Fazit:
Die erste Hälfte des Eishockeywochenendes wurde vom EC Skyscrapers mit Bravour gemeistert. So hatte das Team zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spiel und ließ daran auch keine Zweifel aufkommen. Auch die gegnerische Nr.21, Ingo Peterz, die sich oftmals durch geschicktes Stickhandling durch die Reihen der Skyscrapers manövrierte, konnte fast immer vom Tor ferngehalten werden. So bleibt die einzige zu bemängelnde Kleinigkeit die Chancenauswertung im zweiten Drittel. Will man im morgigen Spiel gegen das NHL Kombiteam den Gruppensieg fixieren, wird man auch die „Einfachen“ machen müssen. Auch wenn diese wahrscheinlich nicht in großer Zahl vorkommen werden.

 


 

Sky, high!

 


 

6:1 nach starkem letzten Drittel:
Skyscrapers schießen sich ins Play-Off



Vergangenen Samstag spielte der EC Skyscrapers gegen die Limarutti Lawyers. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften mussten sich die Lawyers wegen personeller Probleme 5 zu 1 geschlagen geben. Dieses Mal konnten sie jedoch zwei vollständige Linien stellen, die es dem EC Skyscrapers schwer machen sollten.

Nach einigen kleineren Verletzungssorgen vergangene Woche konnte der EC Skyscrapers beinahe wieder aus dem Vollen schöpfen. So war nur der Flügel Nik Malec wegen terminlicher Probleme nicht dabei. Nachdem Horst Pemberger seinem Bruder Karl während des Aufwärmens noch einmal seinen traditionellen Schneeballwurf erklärte – da dieser in den Play-Offs dann dafür verantwortlich sein wird – betraten die Skyscrapers geschlossen das Eis. Auf der anderen Seite sahen sie eine Mannschaft, die ihnen schon bei der letzten Begegnung mehr Probleme, als ihnen lieb war, gemacht hatte.

Und so begann das Spiel auch mit einem Tor der Limarutti Lawyers, während die zweite Sturmreihe der Skyscrapers im eigenen Drittel ein Schläfchen hielt. Aufgerüttelt durch diesen Paukenschlag versuchten die Skyscrapers ihr Spiel aufzuziehen. Doch der enorm starke Forecheck der Gegner behinderte meist einen schnellen Aufbau. Auch Puckverluste im eigenen Drittel kamen dadurch zustande. Glücklicherweise blieben diese ohne Folgen.

Nach dieser hektischen Anfangsphase gelang es dem EC Skyscrapers doch einmal, sich im gegenerischen Drittel festzusetzen. Horst Pemberger konnte von der blauen Linie abziehen und Johannes Perl fälschte den Puck in Vanek-Manier unhaltbar ab. Der Führungstreffer gelang auch noch vor der ersten Pause, als Andreas „The Goon“ Wenig nach herrlichem Pass von Karl Pemberger alleine auf den gegnerischen Tormann fuhr und den Puck mittels Handgelenksschuss im Tor versenkte.

Mit einer knappen Führung endete das erste Drittel. Trotzdem ist zu sagen, dass die Skyscrapers viel zu viele Chancen des Gegners zuließen. Auch wenn der Gegner meist doch noch so gestört wurde, dass er das Tor verfehlte, besteht hier noch viel Verbesserungspotenzial. Auch die ständigen Puckverluste im Mitteldrittel sollten vermindert werden.

Das zweite Drittel lässt sich mit einem Wort beschreiben: Schwach. Es war ein Drittel, dass zwar ziemlich hin und her ging, mit Puckbesitz verteilt auf beiden Seiten. Trotzdem konnten beide Mannschaften fast keine Chancen herausspielen. Auch die Leistung der Skyscrapers in Überzahl ließ zu wünschen übrig. Mit einer Schussstatistik von nur 6:2 ist es nicht verwunderlich, dass dieses Drittel 0:0 ausging.

Im letzten Abschnitt änderte sich das Spiel dramatisch, als ein Schlagschuss von Julius Stöger trotz freiem Sichtfeld des Torhüters den Weg ins Tor fand, und die Skyscrapers nun mit zwei Toren Unterschied führten. Die Lawyers, die bis dahin eigentlich nicht als unsportliches Team oder schlechte Verlierer bekannt waren, zeigt auf einmal ein anderes Gesicht. So kam es infolge einiger unfairer Aktionen zu einem Doppelausschluss und die Skyscrapers nutzen ihre 5:3-Überzahl gleich aus: Nach herrlicher Kombination mit Geburtstagskind Michael Brantegger bediente Julius Stöger seinen Verteidigungspartner Karl Pemberger, der im Slot einen seiner geführchteten Schlagschüsse von der Leine ließ: Unhaltbar!

Mit dieser 4:1-Führung war die Partie so gut wie entschieden, und die Lawyers entgegneten mit weiteren gefährlichen Fouls. So wirkte das Spiel ab diesem Zeitpunkt etwas zerfahren. Hin und wieder gelang den Skyscrapers aber doch noch ein spielerischer Höhepunkt: So setzte sich Andreas „The Goon“ Wenig dank seiner körperlichen Überlegenheit im Mitteldrittel gegen einen Verteidiger durch und konnte mit seinem Center Zwei-auf-Null auf den gegenerischen Tormann fahren. Nach einem Haken bediente „The Goon“ den mitgelaufenen Lukas Sterner, der kaltschnäutzig den Puck im Tor versenkte. Gegen Ende hin gab Horst Pemberger noch einen Schuss von der blauen Linie ab, der nach eigenem Zitat „irgendwie“ den Weg ins Tor fand. Es liegt an zukünftigen Generationen, durch intensives Videostudium herauszufinden, wie oft und von wem aller dieser Schuss abgefälscht wurde, ehe er über die Linie gelangte.

Fünfzehn Sekunden vor Schluss kam es noch zu einer kleinen Rudelbildung, als „The Goon“ mit einem gegnerischen Spieler – nach dessen unfairer Attacke – ein paar „Nettigkeiten“ austauschte. Da anschließend die Schiedsrichter nicht mehr wussten, wem sie dafür eine Strafe aussprechen sollten, entschieden sie sich einfach für den „Bad Boy“ der Mannschaft: Michael Brantegger. Happy Birthday!



Fazit:
Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Skyscrapers erst im dritten Drittel zeigen, warum sie derzeit an der Tabellenspitze liegen. Nach dem 3 zu 1 gaben die Lawyers das Eishockey spielen auf und beschränkten sich auf unfaire und unsportliche Aktionen. Während es für sie wahrscheinlich ein frustierender Abend war, feierten die Skyscrapers den Sieg sowie den Geburtstag des Flügels Michael Brantegger mit Bier und Champagner. Michael hatte sich zwar nicht mit einem Tor selbst beschenken können, allerdings konnte er sein Strafminutenkonto etwas weiter anschwellen lassen.

Kommendes Wochenende seht eine harte Konditionsprüfung bevor: Am Samstag spielt man gegen die Red Eagles und nur 24 Stunden später empfängt man die Tabellenzweiten, das NHL-Kombiteam. Da das Kombiteam auch schon fix in den Play-Offs ist, werden die Skyscrapers sämtliche Kräfte mobilisieren, um dieses Spiel zu gewinnen.



Sky, high!


 

Erneuter Sieg gegen die Wolves!
Skyscrapers besiegen die Erzrivalen 5:2

 



 

Das neue Jahr startete mit einem wahren Eishockey-Feuerwerk für den EC Skyscrapers, als dieser den altbekannten Erzfeind EC Wolves am 6. Jänner empfing. Nach einem 5:1-Sieg im ersten Aufeinandertreffen war man sehr positiv gestimmt, wusste aber auch, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, gegen bissige und angriffslustige Wolves zu bestehen. Dass der EC Skyscrapers schon vor dem Spiel mit einigen Verletzungen und Wehwehchen der Spieler zu kämpfen hatte, verschlechterte die Stimmung keinesfalls. So waren gleich drei Stammkräfte angeschlagen: Manuel Zarre und Julius Stöger mussten das Aufwärmen sogar auslassen, während Horst Pemberger dieses locker absolvierte, obwohl es sein erstes Spiel seit seiner Knöcheloperation Mitte Dezember war.

 

Das Spiel begann wie erwartet: Es war von Härte und vielen Zweikämpfen geprägt, wobei doch ein kleiner Vorteil für die Skyscrapers zu verzeichnen war. So dauerte es auch nur bis zur 7. Minute, ehe Lukas Sterner die Scheibe aus kurzer Distanz im Tor der Wolves versenkte. Obwohl die Skyscrapers durch die frühe Führung bestärkt wurden, war von einer Übermacht oder Einseitigkeit des Spiels nicht zu reden. Auf beiden Seiten kam es zu Chancen.

 

Die angesprochene Härte in den Zweikämpfen führte Mitte des ersten Drittels zur ersten Strafe auf Seiten der Wolves und damit zum ersten Powerplay: Nach einem perfekten „Scheibe-liegen-lassen“ hinter dem eigenen Tor von Karl Pemberger kurvte Thomas Werginz seelenruhig durch die gesamte Mannschaft der Wolves und setzte den Puck halbhoch ins lange Eck. Mit der Sicherheit eines Zwei-Tore-Vorsprungs versuchten die Skyscraper weiterhin, ihr Spiel aufzuziehen. Doch die entschlossenen Wolves setzten alles daran, das Spiel nicht vorzeitig aus der Hand zu geben. Und das mit Erfolg. So erzwang Kunter einen Fehler eines Skyscrapers-Verteidigers, nahm diesem die Scheibe ab und erzielte ungehindert aus dem Slot den Anschlusstreffer.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels war es noch immer ein sehr knappes und hart umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. So musste eine Einzelaktion des angeschlagenen Julius Stöger her, der sich mit Körpertäuschungen durch die gegnerische Verteidigung tanzte und nach einem Haken auf die Backhandseite den Puck ins leere Tor legte. Mit seinem ersten (!!!) Tor in dieser Saison konnte er den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen.

 

Dadurch wurden die Wolves wieder etwas bissiger, was zu einigen nicht geahndeten Fouls und unfähren Attacken führte. So wurde der aktuelle Topscorer Andreas „The Goon“ Wenig mit einem Kniecheck verletzt. Obwohl er weiterspielte, stellte sich die Verletzung doch als etwas schwerwiegender als erwartet heraus und er musste das darauffolgende Training auslassen. (Manuel Zarre und Julius Stöger mussten es auch auslassen, jedoch – keine Sorge liebe Fans – werden alle drei vermutlich beim nächsten Spiel wieder fit sein.)

 

Mit nun noch mehr angeschlagenen Spielern auf dem Eis dauerte es nicht lang, bis die Wolves wieder den Anschlusstreffer erzielten. Diesmal war es erneut Kunter, der die Zuteilungsprobleme der Skyscrapers im Verteidigungsdrittel eiskalt ausnutzte. Obwohl die Skyscrapers zahlreiche Schüsse nachlegten, passierte bis zur Drittelpause nichts mehr.

 

Mit einer Torschussstatistik von 17:8 für die Skyscrapers und doch nur einer knappen Führung startete der dritte und wohl entscheidende Abschnitt. Natürlich wollte der EC Skyscrapers den Vorsprung so schnell wie möglich ausbauen, um etwas Druck von den angeschlagenen Spielern nehmen zu können. Dies gelang auch tatsächlich sofort: Nach gut einer Minute bediente Julius Stöger nach erneutem Solo Michael Brantegger, der sich hervorragend im Slot freigelaufen hatte und mit einem One-Timer die Scheibe im Tor unterbrachte.

 

Je länger das Spiel dauerte, desto härter wurde es, aber umso ruhiger spielten die Skyscrapers. Ein Aufbäumen der Wolves fand analog zur ersten Begegnung in dieser Saison zwar körperlich, aber nicht spielerisch statt. Die Skyscrapers schalteten dann auch etwas zurück, um wie geplant die verletzten Spieler nicht mehr zu sehr zu fordern. Bis 15 Sekunden vor Schluss tat sich bis auf ein paar kleinere Reibereien nicht mehr viel. Dann gab es für die Skyscrapers allerdings noch einmal ein Bully im Angriffsdrittel. Und da spielte der EC Skyscrapers eines seiner Asse aus: Nach Bullygewinn wurde Karl Pemberger ideal von Christopher Bosic bedient, der einen seiner berüchtigten „Laser“ von der blauen Linie abfeuerte. Noch bevor irgendjemand in der Halle wusste, was da gerade passiert war, fand sich der Puck auch schon zappelnd im Netz wieder. Kurz nach Karls „Superman-Jubel“ wurde abgepfiffen und der EC Skycrapers konnte seine Führung in der Tabelle auf drei Punkte ausbauen.

 



 

Fazit:
Das Spiel zeigte durchaus einige Parallelen zur ersten Begegnung der beiden Teams: Beide Spiele waren durch Härte, Kampfgeist und Spannung geprägt, gingen mit einer 2:1-Führung der Skyscrapers in die erste Drittelpause und ebenfalls mit einem Tor Unterschied in die zweite. Auch nahm bei beiden Spielen die Verteidigung der Skyscrapers eine zentrale Rolle ein. Während sie beim ersten Aufeinandertreffen dadurch glänzte, dass sie kaum Chancen der Wolves zuließ, fiel sie im zweiten Spiel mehr durch Offensiv-Aktionen auf: Zwei Tore wurden durch Verteidiger geschossen, ein drittes perfekt vorbereitet.

 

Aber auch an den Sturmreihen gab es kaum etwas auszusetzen. Mit der derzeitigen Mannschaft und Form der Spieler ist der EC Skyscrapers durchaus im Stande, gegen jeden Gegner zu gewinnen. Und das kann er gleich am 16. Jänner unter Beweis stellen, wenn er den derzeit drittplatzierten EC Limarutti Lawyers empfängt.

 



 

Sky, high!

 


6:0
Erstes Shut-Out für den EC Skyscrapers!



Leise rieselte der Schnee, still und starr ruhte der See, weihnachtlich glänzte der Wald, freuet euch, des Gegners Aussehen war alt: Frau Holle hatte zwar während der Begegnung zwischen dem EC Skyscrapers und dem SC Red Eagles Graz am 16.Dezember geschlafen, jedoch rieselte der Schnee in Form des traditionell vor jedem Spiel während des Aufwärmens geworfenen Schneeballs. Besagter Schneeball wurde diesmal allerdings nicht von Horst Pemberger geworfen, der sich nach einer Knöcheloperation auf dem Weg der Erholung befindet, sondern sein Bruder Karl übernahm die Aufgabe. Dass dieser die Tradition nicht mit der gleichen Eleganz und Zielgenauigkeit wie sein Bruder ausführte, wurde jedoch von keinem in der Mannschaft als schlechtes Omen interpretiert.

Still und starr ging es jedoch auf der Tribüne zu: Da das Spiel unter der Woche stattfand, waren nur die härtesten und abgebrühtesten Fans (Anna und Carola) vor Ort, um ihre Mannschaft anzufeuern. Auch bei den gegnerischen Fans war nicht viel mehr los.

Weihnachtlich glänzte die frisch präparierte Eisfläche in Hart bei Graz, als der Puck zu Beginn des ersten Drittels eingeworfen wurde. Der EC Skyscrapers ging als ungeschlagenes Team als Favorit ins Spiel und versuchte sofort, dies auch zu zeigen. Und tatsächlich schaffte er es sofort, dem Gegener sein Spiel aufzuzwingen: Pässe kamen an, Aufbauspielzüge funktionierten, er setzte sich oft im Dittel der Red Eagles fest und feuerte aus allen Rohren aufs Tor. So waren es allein im ersten Abschnitt 11 Torschüsse auf Seiten der Skyscrapers. Ein Angriffsspiel der Red Eagles fand jedoch fast gar nicht statt.

Trotz der Übermacht dauerte „das mit dem Freuen“ bis zur 13. Minute, als Thomas Werginz im Powerplay mit der Scheibe hinter dem gegnerischen Tor ungehindert aufschauen konnte und seinen Flügel Manuel Zarre perfekt im Slot bediente, eher dieser kaltschnäutzig aus kurzer Distanz einschoss.

In den Herzen der zweiten Angriffsreihe wurde es ebenfalls warm, als nur eine Minute später Michael Brantegger einen Rebound seines Centers Lukas Sterner verwandelte. Mit dieser Führung im Rücken schaltete der EC Skyscrapers nicht ein kleines bisschen zurück, sondern versuchte, noch mehr Schüsse aufs Tor zu bringen. Er blieb weiterhin außerst gefährlich, konnte aber kein Tor mehr vor der ersten Pause erzielen.

Still schwiegen Kummer und Harm, als die die Defense rund um den hervorragend agierenden Martin Wallner gegen ein Überzahlspiel der Red Eagles zu Beginn des zweiten Drittels Stand hielt. Danach begannen die Skyscrapers wieder die gegnerische Mannschaft in ihrem Verteidigungsdrittel einzuschnüren. Doch keiner der sich daraus ergebenden zahlreichen Schüsse fand seinen Weg ins Tor. So musste eine Zwei-gegen-Null Situation her, bei der Andreas „The Goon“ Wenig und Michael Brantegger allein auf den gegnerischen Tormann zuritten. Sie spielten diesen mit gefühlten dreizehn Doppelpässen schwindlig, ehe sich Michael Brantegger so gütig erwieß und die Scheibe neben ihm vorbei ins Tor drückte. Als Reaktion darauf gelang es den Red Eagles zum ersten Mal in der Partie, die Verteidigung der Skyscrapers alt aussehen zu lassen: Während eines Konters brachte sich Peterz durch eine sehenswerte Pirouette in hervorragende Schussposition, die Scheibe traf allerdings nur die Außenstange.

Die Sorgen, nicht als Tabellenführer in die Weihnachtspause zu gehen, verhallten spätestens zu Beginn des dritten Abschnitts auch beim pessimistischsten Skyscrapers-Fan, als The Goon einen gegnerischen Verteidiger mit einem wunderschönen „Gurkerl“ einen Knoten in die Füße spielte und danach den Puck in Top-Scorer-Manier im langen Eck versenkte. Doch diesmal hatten die Red Eagles keine Antwort mehr parat.

Freuet euch, denn für die hervorragende Verteidigungsleistung belohnten sich in Minute 54 zwei des defensiven Dreiergespanns: Nach einem erneuten Festsetzens spielte Karl Pemberger einen Querpass auf der blauen Linie zu Christopher Bosic, der kurz auf den richtigen Moment wartete und dann eine sogenannte „Lenkrakete“ abfeuerte. Sie traf ihr Ziel zum zwischenzeitlichen 5 zu 0.

Bald ist heilige Nacht und das nahm sich ein gegnerischer Verteidiger anscheinend zum Anlass, den Skyscrapers ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen. So bekam Andreas Wenig während eines Forechecks von einem Red Eagle direkt vor deren Tormann den Puck und konnte ungehindert aus kürzester Entfernung einschießen.

Der Chor der Engel erwachte in Form eines kollektiven Siegesgeschrei, als die Schiedsrichter abpfiffen. Sämtliche Spieler des EC Skyscrapers stürmten auf Tormann Martin Wallner zu, um ihm zu seinem Shut-Out zu gratulieren. Dass er dafür nun eine Kiste Bier zu zahlen hat, wird ihn jedoch nicht weiter stören.



Fazit:
Die Skyscrapers demonstrierten ihre Stärke in fast allen Phasen des Spiels: Während man vorne den Puck schön laufen ließ und zu zahlreichen Schüssen kam, ließen die Verteidiger hinten kaum Chancen der Gegner zu. Mit nur vier Gegentoren in dieser Saison ist der EC Skyscrapers nun das einzige Team der gesamten NHL, das eine einstellige Gegentorstatisik aufweisen kann. Weiters deuten fünf Siege aus fünf Spielen auf den Gruppensieg hin – vorausgesetzt man bewältigt die Aufgaben im neuen Jahr gleich gut wie im alten. Und das neue Jahr beginnt am 6. Jänner gleich mit einem harten Brocken, nämlichem einem Spiel gegen den Erzrivalen EC Wolves.

Doch zuvor darf gefeiert werden: Nicht nur das Shut-Out, sondern vor Allem dass die Skyscrapers nun wieder von der Spitze der Tabelle in Gruppe G lachen können. Horch nur wie lieblich das schallt, freuet euch die Playoffs kommen bald.



 

Sky, high!


Die Siegesserie geht weiter!
Skyscrapers gewinnen trotz schwacher Vorstellung



Nach einer Woche Spielpause hatten sich die Skyscrapers auf das Match gegen die Limarutti Lawyers riesig gefreut. Endlich würde man wieder die Hitze einer Partie spüren, das Knirschen des Eises unter den Kufen hören und das Zusammenzucken der Gegner beim Siegeschrei sehen. Auch einige Fans aus Kärnten waren extra für das vierte Spiel dieser Saison in Gruppe G angereist.

Während der EC Skyscrapers in Vollbesetzung, also mit 16 Mann, am Eis aufwärmte, trudelten die Spieler der Limarutti Lawyers langsam, einer nach dem anderen ein, ehe sie begannen, unbeholfen und ohne Engagement ihre Runden zu drehen. Ein breites Grinsen machte unter den Skyscrpapers die Runde, als man erkannte, dass der Gegener nur sechs Feldspieler und einen Tormann aufstellen konnte. Jedem war klar, dass das heute mindestens zweistellig werden würde!

Doch es war genau diese Überheblichkeit, diese vermeintliche Sicherheit, mit der sich die Skyscrapers selbst das Leben schwer machten. So bestand das erste Drittel auf ihrer Seite aus einem bunten Mix an Fehlpässen, Annahmefehler, Stolperer und anderer Slap-Stick-Einlagen. Von dem gewohnt hohen Einsatz der Spieler war überhaupt nichts zu sehen. Anstatt die Gegner durch schnelles Spiel müde zu machen, versuchte man es mit einer ideenlosen Einschläferungstaktik. Mit einer 1 zu 0 Führung und nur fünf (!!!) Schüssen aufs gegnerische Tor ging man in die erste Drittelpause.

Nach Seitenwechsel begann man zwar so, wie man es sich erhofft hatte: mit aggressivem Forechecking und einem Tor im ersten Shift. Danach flachte das Spiel aber wieder etwas ab. Obwohl nun die Pässe meist ankamen, schafften es die Skyscrapers nicht, den Gegner so unter Druck zu setzen, wie sie es sich vorgestellt hatten. Daran änderte auch ein „Laser“ von Karl Pemberger zum 3 zu 0 nichts.

Nach zwei Toren der Skyscrapers in der Anfangsphase plätscherte das restliche dritte Drittel so dahin. Die Skyscrapers hatten zwar meistens die Scheibe, konnten aber damit nicht mehr wirklich gefährlich werden. Auch wenn mehr als im ersten Drittel funktionierte, waren zu viele Missverständnisse und Ungeschicklichkeiten dabei, um den Gegener, wie erwartet, aus der Halle zu schießen. Eines dieser Ungeschicke führte zu einem Geschenk an die Lawyers, das Gruber im Slot dankend entgegen nahm. Kurze Zeit später war Schluss und die Skyscrapers holten sich mit diesem 5 zu 1 den vierten Sieg im vierten Spiel. Etwas geknickt verabschiedeten sich die Spieler von ihren Fans.



Fazit: Von mehr als einer „Pflichterfüllung“ konnte nach dieser verbesserungfähigen Vorstellung nicht die Rede sein. Vor Allem der spätestens durch Gary Venner bekannt gewordene „Traffic in Front“ fand überhaupt nicht statt. Festzuhalten ist jedoch, dass der Sieg der Skyscrapers nie in Gefahr war. Es ist stark anzunehmen, dass die Skyscrapers bei engerem Spielverlauf leicht einen Gang hinaufschalten hätten können. Hervorzuheben ist neben Tormann Joachim Kargl, der sein erstes Spiel für den EC Skyscrapers beinahe mit Perfektion absolviert hätte, auch der letztjährige Topscorer Thomas Werginz, der mit seinem Hattrick seinen Torriecher wiedergefunden zu haben scheint.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Skycrapers mit diesem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Playoff und Aufstieg gemacht haben. Auch wenn es noch ein wenig früh ist, darf - und wenn, dann erst Recht jetzt in der Weihnachtszeit – schon ein bisschen vom Gruppensieg geträumt werden.

Sky, high!


BOOM!
Skyscrapers schießen sich zur Tabellenführung



Die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich gerade durch die über Graz hängende Wolkendecke, als sich die Skyscrapers am Sonntagmorgen nach dem Aufwärmen in die Kabine begaben. Dort wurde zum wiederholten Male ein geplantes Shut-Out thematisiert, schließlich war man in den vergangenen zwei Partien um jeweils nur ein Tor gescheitert. Neben der Stammmannschaft wurde auch Alexander Taupe, der nach einigen „Auslandssemestern“ beim EC Frogs wieder „nach Hause“ gekommen war, auf das Spiel gegen den Tabellenführer EC NHL Graz Kombiteam eingeschworen. Man wusste, dass dieses Spiel einen Meilenstein im Kampf um die Playoff-Plätze darstellen würde, da das Kombiteam den wahrscheinlich stärksten Gegner der bisherigen Saison darstellte. Trotzdem glaubten die Spieler des EC Skyscrapers fest daran, auch im dritten Spiel den dritten Sieg mit nach Hause nehmen zu können.

Es begann wie erwartet: Das Spiel ging rasch hin und her. Auf beiden Seiten kam es zu vielen Chancen. In den ersten zehn Minuten hatten die Skyscrapers etwas mehr Spielanteile und nutzten diese zur 1 zu 0 Führung: Nach einem Schuss von Horst Pemberger verwertete Heimkehrer Alexander Taupe aus kurzer Distanz den Rebound.

Aber von einer Übermacht an Puckkontrolle – so wie es in den ersten beiden Spielen zeitweise der Fall war – konnte überhaupt keine Rede sein. Das Kombiteam hielt gut dagegen und setzte vor Allem durch ihre schnellen Spieler vereinzelte Nadelstiche, die die Verteidigung der Skyscrapers ziemlich in Bedrängnis brachten. So gehörte die zweite Hälfte des Drittels dem Tabellenführer, der sich dafür mit einem Tor zum Ausgleich belohnte: Nach einem Schuss auf Martin Wallner kullerte der Puck hinter ihm Richtung Torlinie, ehe ihn Palli über die Linie stocherte: Ugly!

Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste: Ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Doch die Skyscrapers schafften es, wenigstens eine davon auch zu nutzen: Nachdem Andreas „The Goon“ Wenig nach einigen guten Break-Aways am gegnerischen Tormann gescheitert war, fuhr Christopher Bosic nach Heber von Lukas Steinbacher alleine aufs Tor und versenkte den Puck nach kurzem Haken nach rechts kaltschnäutzig zwischen den Beinen des Schlussmanns. Der Jubel beim EC Skyscrapers war groß.

Doch dann der Schock! Torschütze Alexander Taupe krachte nach Zweikampf mit einem gegnerischen Verteidiger mit dem Kopf voran in die Bande. Er konnte zwar aus eigener Kraft aufstehen und das Eis verlassen, was einen kräftigen Applaus der zahlreichen Fans zu Folge hatte, jedoch musste er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung sofort ins Krankenhaus gebracht werden.

Bedingt durch den Ausfall und die nun aufkommende Unruhe innerhalb des EC Skscrapers übernahm nun zusehends das NHL-Kombiteam die Kontrolle über das Spiel. So verzeichnete es 12 (!) Schüsse auf das Tor der Skyscrapers im zweiten Drittel. Doch Dank eines hervorragend spielenden Tormanns Martin Wallner ging man mit der zwei zu eins Führung in die letzte Pause.

Auch im dritten Abschnitt fand der EC Skyscrapers nicht mehr in sein Spiel zurück. Man überließ dem Kombiteam den Puck und beschränkte sich auf die Zerstörung des gegnerischen Spiels. In den letzten Minuten zog das Kombiteam alle Register und nahm den Torwart vom Eis, um einen sechsten Feldspieler zu bringen. Aber ohne Erfolg! Es passierten bis zum heiß ersehnten Abpfiff keine Tore mehr.



Fazit: Die Skyscrapers holten sich weniger durch eine spielerische, sondern mehr durch eine kämpferische Leistung die Tabellenführung in der Gruppe G. Nach dem Ausfall von Alexander Taupe und dem damit verbundenen Umbau der Angriffslinien konnte man das eigene Spiel nicht mehr etablieren, sondern beschränkte sich aufs kontern. Hier hervorzuheben ist Andreas „The Goon“ Wenig, der sich oft und gut freilief, um zu vielversprechenden Eins-auf-Null-Situationen zu kommen. Jedoch an der Chancenverwertung sollte er noch arbeiten. Auch die dritte Linie überraschte positiv durch gute Einzelaktionen und mit ihren technischen Fähigkeiten. Der größte Dank gebührt jedoch Martin Wallner (Save-Percentage 96,3%), der mit seiner Fanghand den Sieg festhalten konnte. Am 29. November kommt es dann zum Duell mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen EC Limarutti Lawyers. Dabei wird auch die Stammkraft Thomas Werginz wieder zum Einsatz kommen und man wird sehen, ob man die beeindruckende Siegesserie fortsetzten kann.

Gute Besserung, Taupe!


Zweites Spiel, zweiter Sieg:
Skyscrapers gewinnen erneut 5 zu 1



Bei sengender Mittagssonne und gefühlten 30 Grad im Schatten verließen die Spieler des EC Skyscrapers die Eishalle, um sich für das Spiel gegen die der Mannschaft noch unbekannten Wildboars aufzuwärmen. Alle paar Minuten wurden Trainingsjacken, Dressen oder andere obere Bekleidungsstücke aufgrund der für November extremen Hitze ausgezogen. Spätestens beim abschließenden „Dehnen mit Karl“ standen jedem die Schweißperlen auf der Stirn.

In der Kabine entledigte man sich der schweißdurchtränkten Sachen und bereitete sich auf das zweite Meisterschaftspiel in Gruppe G vor. Man war mehr als nur zuversichtlich, schließlich hatte der Gegner sein erstes Spiel mit 2 zu 6 verloren. Außerdem konnte man wieder personell aus dem Vollen schöpfen. Die sportliche Leitung ging sogar soweit, als Ziel ein Shut-Out zu deklarieren.

Das Spiel begann wie erhofft und die Skyscrapers kontrollierten den Puck und damit auch den Gegner. Auch gelang es der Mannschaft, sich wiederholt im gegnerischen Drittel festzusetzen. So dauerte es keine sechs Minuten ehe Lukas Sterner die Skysrapers aus kurzer Distanz in Front brachte. Von den Wildboars kam im ersten Drittel fast garnichts. Auch in Überzahl konnten sie sich keine gefährlichen Chancen erarbeiten. So kamen im ersten Abschnitt insgesamt nur vier Schüsschen Richtung Goalkeeper Martin Wallner, der nach einer Armprellung knapp vorm Spiel wieder fit geworden war. Gegen Ende des ersten Drittels führte die Übermacht der Skyscrapers erneut zu einem Tor: Der in diesem Spiel erstmals als Flügel eingesetzte Andreas „The Goon“ Wenig fuhr seine lehrbuchmäßige Flügelroute, wurde vom Kapitän Christopher Bosic lehrbuchmäßig im Mitteldrittel bedient, machte im gegnerischen Drittel einen lehrbuchmäßigen Haken nach innen und versenkte die Scheibe lehrbuchmäßig im Kreuzeck. Einfach lehrbuchmäßig!

Nach Seitenwechsel schlug die Übermacht der Skyscrapers in Konzentrationsmangel um. Durch das mächtige erste Drittel im Selbstvertauen gestärkt, wurde der EC Skyscrapers zu hochnäsig, zu lässig. Gefährliche Haken wurden gemacht, die Pässe wurden ungenauer oder kamen überhaupt nicht mehr an, in der Defensive war von einer Zuordnung teilweise überhaupt nichts mehr zu erkennen. Auch die Disziplin ging flöten: So antwortete man auf Strafen der Gegner ebenfalls mit Strafen. Dadurch wurden ausichtsreiche Überzahlsituationen zerstört und noch mehr Unruhe in die ohnehin schon aufgewühlte Organistaion gebracht.

Mit dieser Art des Eishockey lud man die Wildboars ein, wieder ins Spiel zu kommen: So nutzten diese Ende des zweiten Abschnitts einen fürchterlichen Fehlpass, um zu einer 2 gegen 1 Kontersituation zu gelangen. Nach halbhoher Hereingabe von Schwab bekam Angerer die Scheibe ans Knie und lenkte damit den Puck ins Tor der Skyscrapers. Obwohl damit das Ziel eines Shut-Outs nicht mehr erreicht werden konnte, musste sich die Mannschaft bei ihrem Tormann Martin Wallner bedanken, dass das zweite Drittel mit nur 1 zu 0 verloren ging.

Für das letzte Drittel nahm sich der EC Skyscrapers vor, auf dumme Strafen zu verzichten und wieder das einfache Eishockey, das sie in der Vergangenheit zu den Siegen geführt hatte, zu praktizieren. Diese Vorgabe konnte dann Gott sei Dank voll umgesetzt werden. Die Kontrolle über die Scheibe kam zurück, die Pässe kamen wieder an, auf Strafen wurde ab da komplett verzichtet. Nicht so auf der gegnerische Seite: Die Wildboars erhöhten die Härte und nahmen dadurch im letzten Abschnitt 12 Strafminuten in Kauf. So war es auch während einer Überzahl, als Andreas Wenig nach einem von Karl Pembergers gefürchteten Schlagschüssen das 3 zu 1 erzielte und damit den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellte.

In der Offensive wurden die Skyscrapers immer mächtiger, während sie hinten kaum noch etwas zu ließen. Während eines erneuten Powerplays brachte der Center Lukas Sterner den Puck ins Angriffsdrittel und bekam nach einem Zweikampf den Puck noch im Fallen zu seinem freistehenden Flügel Michael Brantegger. Dieser bediente sofort den im Slot stehenden Andreas Wenig, der diesen perfekten Pass einfach verwerten musste. Damit erzielte er seinen ersten Hattrick der Saison.

Die direkte Reaktion der Wildboars auf diesen Treffer war ein brutaler Hit im Mitteldrittel gegen Johannes Perl, der diesen jedoch mit links wegsteckte. Die daraus resultierende Überzahl konnte erneut Andreas Wenig mit einem „Bauerntrick“ zum 5 zu 1 Endstand nutzen.



Fazit:
Die Skyscrapers boten im ersten und dritten Abschnitt ansehnliches Eishockey. Das zweite Drittel sollte jedoch aus den Köpfen der Spieler gestrichen werden. Oder höchstens als abschreckendes Beispiel für zukünftige Generationen an einem streng geheimen Ort verwahrt werden. Besonderes Lob gebührt der zweiten Sturmreihe (Bronxn, Luxn und Wenzn), die alle fünf Treffer beisteuerte. Der ersten Reihe gelang es zwar oft, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen, allerdings blieben dabei die hochkarätigen Einschussmöglichkeiten aus. Die dritte Linie konnte defensiv, jedoch nicht offensiv, an die guten Leistungen des ersten Spiels anknüpfen. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass sie aufgrund der vielen Strafen wahrscheinlich nicht die Einsatzzeit bekam, die sie eigentlich verdient hätte. Die Verteidigung (natürlich wieder unter Vernachlässigung des zweiten Drittels) überzeugte im eigenen Drittel. So ließ man einerseits wenig Chancen des Gegers zu und andererseits wurde fast immer der Pass zum Stürmer gesucht, anstatt mal selbst durch die Mitte zu gehen. Allerdings besteht, was die Anzahl an Schüsse aufs gegnerische Tor angeht, noch Luft nach oben.
Kommenden Sonntag geht es im Spiel gegen das noch ungeschlagene NHL-Kombiteam um die Tabellenführung.



Sky, high!


Erster Sieg: Wolves beißen sich am EC Skyscrapers die Zähne aus

 

 

Es war 21:00 Uhr, als die Skyscrapers das Eis in Hart betraten. Einerseits kam die Mannschaft zuversichtlich aus der Kabine, hatte sie doch eine mehr als erfolgreiche Saison 2014/15 hinter sich (Gruppensieger Grunddurchgang, Gruppensieger Aufstiegs-Playoff, nur eine (!) Niederlage während der gesamten Saison). Andererseits war auch Respekt vor dem Gegner zu spüren, schließlich ging es gleich im ersten Match in der neuen Gruppe G gegen den als Favorit gesetzten EC Wolves.

 

Spiele zwischen dem EC Wolves und dem EC Skyscrapers haben eine lange Historie. Neben zahlreichen Begegnungen in Freundschaftsspielen oder im Titans-Cup trafen die beiden Teams schon oft in verschiedenen Ligen aufeinander. Diese Spiele waren immer durch einen hohen Grad an Härte, jedoch vor Allem durch kämpferische Leistungen auf beiden Seiten geprägt. Auch die ein oder andere Eskalation war schon zu beobachten. Man könnte also von einer Erz-Rivalität, von einem richtigen Derby sprechen. Erinnert sei an dieser Stelle auch an die letzte Begegnung der beiden Teams: Im Grunddurchgang der Saison 2013/14 kam es zwischen ihnen zu einem Entscheidungsspiel um Platz 3, der gleichbedeutend mit einer Teilnahme am Aufstiegsplayoff war. Die Wolves gewannen in einer hart geführten Partie knapp mit 4 zu 3 und zerschmetterten die Aufstiegshoffnungen der Skyscrapers.

 

Doch nun zurück zum Spiel: Die Skyscrapers gingen mit einem lodernden Feuer in der Brust ins Spiel. Es ging gegen den Erzrivalen und man musste sich für die letzte Begegnung revanchieren. Außerdem wollte die Mannschaft zeigen, dass sie an die vergangene Saison anknüpfen und sich im Trainingslager in Trebic noch verbessern konnte. Doch bereits im zweiten Shift erfolgte die Ernüchterung. Wolves Trettenbrein wurde im Slot vernachlässigt und konnte ungehindert einschießen.

 

0 zu 1 Rückstand nach nicht einmal zwei Minuten. Aber bei den Skyscrapers war kein einziger hängender Kopf zu sehen! Vielmehr gab dieses frühe Gegentor noch mehr Ansporn, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Dies funktionierte dann im ersten Drittel auch so halbwegs. Während die Skyscrapers meist im eigenen Drittel den Puck kontrollierten, wurden die Anspielstationen im Mitteldrittel durch die taktisch gut geschulten Wolves komplett aus dem Spiel genommen. Der EC Skyscrapers hatte zwar meistens die Scheibe, kam aber nur selten ins gegnerische Drittel. So musste eine Einzelaktion des letztjährigen Topscorers her. Thomas Werginz schnappte sich die Scheibe im Drittel der Wolves, umkurvte seinen Gegenspieler und besorgte den Ausgleich. Der erste Stein der Wolves-Festung begann zu bröckeln.

 

Nur einige Minuten später nutzten die Skyscrapers ein Powerplay, um ihr Spiel im Angriffsdrittel zu etablieren. Andreas „The Goon“ Wenig bedankte sich mit einem Tor bei den gegenerischen Verteidigern, die ihn im Slot alleine ließen. Mit dieser knappen 2 zu 1 Führung ging man in die erste Pause.

 

Das zweite Drittel war – ähnlich wie das erste – von starken defensiven Leistungen auf beiden Seiten geprägt. Dies zeigte sich auch in der Schussstatistik: Nur 7 Schüssen aufs Tor beider Mannschaften. Trotzdem schien es so, als würden die Spielanteile der Skyscrapers mehr werden. Oder besser formuliert: Die Skyscrapers hatten im zweiten Abschnitt ähnlich viele Chancen wie im ersten, jedoch verringerten sich die offensiven Aktionen der Wolves im zweiten Drittel. Grund hierfür war einmal mehr die bombenfeste Defense der Skyscrapers, die ein (fast) perfektes Spiel zeigte.

 

So stand es am Beginn des dritten Drittels immer noch zwei zu eins. Doch die Skyscrapers hatten ein gutes Gefühl, diesen Vorsprung auch noch in den letzten

20 Minuten halten zu können. Die Wolves mussten nun das Heft in die Hand nehmen, wollten sie noch Punkte machen. Doch die Spieler des EC Skyscrapers dachten sich nur: „Das Heft könnt ihr ruhig haben, den Puck aber haben wir!“

 

So gelang den Skyscrapers, das Spiel nun vollständig an sich zu reißen. Nachdem The Goon einen Rebound von Lukas Sterner verwandelte, war es gleich im nächsten Shift Manuel Zarre, der für den zwischenzeitlich verletzten Lukas Steinbacher (Keine Sorge liebe Fangemeinde, nach drei Minuten Pause und ein paar Liegestütz war alles wieder in Ordung) mit der dritten Reihe am Eis war, der mit einem vermeintlich haltbaren „Schuss“ das 4 zu 1 erzielte. Das Spiel schien gelaufen zu sein. Das erwartete Aufbäumen der Wolves unterblieb. Überhaupt schienen die Wolves im letzten Drittel keine Antwort auf die starke Defensive der Skyscrapers zu haben, die in diesem Abschnitt nur einen einzigen (!) Schuss auf ihr Tor zuließen.

 

Die Skyscrapers behielten die Kontrolle über die Scheibe und auch über den Gegener. Fünf Minuten vor Schluss fand sich der erst Mitte der letzten Saison gedraftete Michael Brantegger nach herrlichem Horst-Pemberger-Zuspiel allein vor dem gegenerischen Tormann wieder und verwandelte eiskalt ins linke Eck. 5 zu 1 Endstand.

 

 

Fazit:

Die Skyscrapers kontrollierten den Puck, fanden aber erst gegen Ende des zweiten Drittels ein Mittel gegen die starke Verteidigung der Wolves, die es einem im ersten Drittel kaum erlaubte, in die Angriffszone zu fahren. Untypisch war jedoch das Ausmaß an Strafen, das eindeutig über der angestrebten Marke eines der fairsten Teams der NHL der vergangenen Jahre lag. Positiv hervorzuheben ist, dass sich alle drei Sturmreihen an den Treffern beteiligen konnte, was für eine Verringerung des Leistungsgaps innerhalb der Mannchaft spricht. Auch Tormann Martin Wallner konnte mit einer Save-Percentage von 90,0% an die letztjährige Saison anknüpfen. Im nächsten Spiel geht es dann am 08. November gegen die der Mannschaft noch unbekannten Wildboars, die sich dem NHL-Kombiteam in ihrem ersten Spiel mit 2 zu 6 geschlagen geben mussten.

 

 

Sky, high!