PLAY-OFFS:
Skyscrapers lösen Aufstiegsticket

 

 

In Vollbestzung empfing der EC Skyscrapers im vorletzten Spiel der Saison mit dem EC Wildlife Kirchbach einen Gegner, dem man trotz spielerischer Dominanz im ersten Aufeinandertreffen unterlegen gewesen war. Die Spieler brannten deshalb ganz besonders auf die Revanche. Außerdem stand der EC Skyscrapers vor einer mehr als machbaren Aufgabe: Ein Sieg in den letzten zwei Spielen (oder zwei Unentschieden) würden den sicheren Aufstieg in Gruppe E bedeuten.

 

Das Spiel begann ganz nach den Vorstellungen des EC Skyscrapers: Man kontrollierte die Scheibe, ließ Wildlife Kirchbach kaum in Puckbesitz kommen und baute vermehrt Druck aufs gegnerische Tor auf. In der 13. Minute klingelte es das erste Mal, als Manuel Zarre auf 1:0 stellte. Nur ein paar Minuten später zeigte Thomas „Sir Hattrick“ Werginz seine individuelle Klasse, als er in Unterzahl über das gesamte Eis fuhr und zum 2:0 einschoss.

 

Auch im zweiten Drittel kam Wildlife Kirchbach so gut wie überhaupt nicht ins Spiel. Zwar war ihre Verteidigungsleistung nicht von schlechten Eltern, nach vorne allerdings passierte fast nichts; vor allem wegen der engagierten Defensive des EC Skyscrapers. Dennoch gelang dem EC Wildlife der Anschlusstreffer: In Unterzahl wollte Rückert den Puck nur aus dem Mitteldrittel klären und „schupfte“ die Scheibe in Richtung Tormann Martin Wallner, dem der hüpfende Puck über den Schoner sprang und etwa fünf Zentimeter hinter der Linie zum Stillstand kam. Dieser kuriose Treffer beflügelte das Spiel der Kirchbacher aber in keinster Weise. Zehn Minuten später kam die Antwort der Skyscrapers in Gestalt der tadellos agierenden dritten Sturmformation um Dominic „Schmied“ Feiersinger und Christoph „DJ Sveddo“ Svetina, die nach hervorragendem Pass-Karussell um das gegnerische Tor den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellten.

 

Im dritten Drittel zog sich der EC Skyscrapers etwas in die Defensive zurück, was zu einer verminderten Anzahl an guten Offensivaktionen führte. Teilweise wurden noch Scheiben aufs gegnerische Tor gebracht, aber bei Weitem nicht mehr in der Zahl wie in den Spielabschnitten davor. Hinten stand man allerdings weiterhin bombensicher. Zehn Minuten vor Ende setzte „Bad Boy“ Michael Brantegger den Schlusspunkt zum 4:1 Endstand. Nach Abpfiff wurde der Aufstieg mit einer Spielertraube um/auf Goalie Martin Wallner gefeiert.



Fazit:
Die Skyscrapers ließen aufgrund der hervorragenden Defensivarbeit sämtlicher Spieler den Gegner über das gesamte Spiel hinweg nicht ins Spiel kommen. So ließ man während der gesamten Partie nur 12 (!!!) Schüsse des Gegners zu. Die wenigen Schüsse, die durchkamen, wurden – bis auf eine Ausnahme – vom überirdisch agierenden Tormann Martin Wallner entschärft. Sein Fauxpas im zweiten Drittel, der zum Anschlusstreffer der Kirchbacher führte, brachte zwar kurz etwas Spannung auf, blieb aber dank der meisterlichen Leistung jedes einzelnen Skyscrapers ohne böse Folgen.

Mit diesem Sieg lösen die Skyscrapers vorzeitig das mehr als verdiente Aufstiegsticket. Nach einem unbedeutenden Spiel gegen die Cannibals und einigen Feiern werden die Skyscrapers mit den Vorbereitungen für die kommende Saison in Gruppe E beginnen. Ob sie den Weg an die Spitze fortgesetzen können, wird sich nächstes Jahr zeigen.



 

Sky, high!


PLAY-OFFS:
Skyscrapers domieren klar beim 6:1-Erfolg

 

 

Mit einem Sieg wollte der EC Skyscrapers einen Schritt Richtung Aufstieg machen. Wichtiger war jedoch fast, sich von der letztwöchigen Blamage zu erholen. Da kam ein Spiel gegen die in der Playofftabelle letztplatzierten Eisbären II gerade richtig.

 

Bereits im ersten Drittel konnte man sich durch einen starken Auftritt und Tore von Thomas Werginz, Andreas Wenig und Nik Malec absetzen. Dabei war vor allem das 2:0 durch Andreas „The Goon“ Wenig sehenswert, als er nach Back-Check übers ganze Feld die Scheibe im eigenen Drittel eroberte, sich dann wieder retour auf den Weg über die gesamte Eisfläche und durch sämtliche Eisbären machte, und zu guter Letzt auch noch deren Tormann keine Chance ließ.

 

Das zweite Drittel verlief torlos. Der EC Skyscrapers dominierte zwar weiterhin über große Strecken des Spielabschnitts, allerdings musste er zwei Strafen hinnehmen, die die Mannschaft immer mal wieder aus dem Rhythmus brachte. In der Defensive stand man weiterhin bombensicher, sodass auch in Unterzahl kaum Chancen des nun immer mehr verzweifelden Gegners zugelassen wurden.

 

Im letzten Drittel schlug sich die Verzweiflung der Eisbären in unfäre Attacken am Eis nieder: So wurden vermehrt harte Hits ausgeteilt, Beine gestellt oder einfach mit dem Stock nachgeschlagen. Interessanterweise sahen die Schiedsrichter nichts und waren auch nach zahlreichen Reklamationen nicht in der Lage, dem Spiel wieder Herr zu werden. Die Skyscrapers antworteten jedoch gekonnt klug und legten drei weitere Treffer nach: Zuerst fand eine Scheibe, die irgendwie von Dominic „Schmied“ Feiersinger vors Tor gebracht wurde, den Weg hinter die Linie. Danach lud Karl Pemberger von der Blauen durch, und sein One-Timer schlug in die Maschen ein. Nach einem Tor für die Eisbären setzte Manuel Zarre den Schlusspunkt, als er wenige Sekunden vor Schluss im Powerplay zum 6:1 einschoss.



Fazit:
Die Skyscrapers zeigten über das ganze Spiel hinweg ansehnliches Eishockey und dominierten den Gegner nach allen Regeln der Kunst. Selbst als dieser zu unfären Methoden griff, bewies der EC Skyscrapers, dass er ein ernst zu nehmender Aufstiegskandidat ist. Auch die Unfähigkeit der Schiedsrichter, die ohne Zweifel klar für die Eisbären pfiffen (neben zahlreichen Fehlentscheidungen, wie nicht geahndete Fouls und Abseitsstellungen der Eisbären, wurden drei (!!!) reguläre Treffer der Skyscrapers aberkannt), brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Schon morgen kann man sich mit einem Sieg zum vorzeitige Aufstieg schießen.



 

Sky, high!


PLAY-OFFS:
Skyscrapers schlittern in Katastrophe

 

 

Die Skyscrapers empfingen mit dem EC Wildlife Kirchbach den dritten Gegner in den diesjährigen Playoffs. Wie gewohnt startete der EC Skyscrapers mit drei Sturmreihen. Zwar musste man auf Nik Malec und den leider noch immer verletzten Lukas Sterner verzichten, dafür rückte Rookie Christoph Svetina als rechter Flügel vor in die erste Sturmreihe.

 

Die Skyscrapers begannen, wie man es aus den letzten Spielen kannte: Sehr engagiert und dominant. Man setzte den Gegner in den ersten zehn Minuten derartig unter Druck, dass dieser oftmals die Scheibe unkontrolliert aus dem Drittel schießen musste. Auch den Torwart der Skyscrapers sahen die Kirchbacher in der Anfangsphase nur aus weiter Ferne. Bereits nach fünf Minuten führten die Skyscrapers 2:0, nachdem Michael Brantegger einen Schuss von Andreas Wenig perfekt abgefälscht, und Julius Stöger mittels Handgelenkschuss erhöht hatte. Noch vor der Pause fand ein One-Timer von der Blauen von Horst Pemberger den Weg ins Tor: Die Menge und die Spielerbank stand Kopf.

 

Doch im zweiten Drittel begann sich das Spiel zu drehen. Nicht weil Wildlife Kirchbach plötzlich besseres Eishockey zeigte, sondern weil der EC Skyscrapers bereits mit den Gedanken in der Kabine beim noch ausstehenden Leberkäse war. Anscheinend hatten die meisten Skyscrapers bereits jetzt den Sieg als sicher verbucht. Dementsprechend ging der Einsatz eines jeden zurück und Kirchbach nutzte die nun aufkommenden Gelegenheiten. Den ersten Kirchbach-Treffer konnte man noch mit einem Tor durch Julius Stöger, der nach Pass von Karl Pemberger ins Slot fuhr und dann einschoss, erwidern, auf den zweiten Treffer der Kirchbacher fand man allerdings keine Antwort.

 

Zu Beginn des dritten Drittels sorgte Buczek nach herrlicher Kombination rund um das Tor der Skyscrapers für den Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor Schluss brachen die Skyscrapers nun endgültig auseinander, als Gumhold in Unterzahl den Shorthander zum Ausgleich besorgte. Zwei Minuten vor Schluss konnte ein schwacher Schuss von der blauen Linie nicht von Tormann Joachim Kargl abgewehrt werden. Mit einem Tor Rückstand brachten die Skyscrapers einen sechsten Mann, was von Wildlife Kirchbach für ein Empty-Net-Goal zum 4:6 Endstand ausgenutzt wurde. Verärgert oder mit hängenden Köpfen begaben sich die Skysrapers in die Kabine. Der Leberkäse wurde trotzdem mit Genuss verspeist.



Fazit:
Ein klarer Rückschritt in der diesjährigen Entwicklung des EC Skyscrapers, der ein Spiel gegen eine klar unterlegenene Mannschaft nach 3:0 und 4:1 Führungen noch hergab. Die Skyscrapers hakten die Partie in Gedanken bereits im zweiten Drittel ab, was zu vermindertem Einsatz führte. Dadurch stärkte man einen Gegner, der im ersten Drittel kaum den Weg aufs Tor von Joachim Kargl gefunden hatte (15:4 Torschüsse im ersten Drittel). Zwar sah dieser bei zwei Gegentoren nicht ganz glücklich aus, die Schuld an der Niederlage ist allerdings eindeutig der Einstellung sämtlicher Skyscrapers zuzschreiben.

Die selbstauferlegte Schwierigkeit, gegen klar unterlegene Teams zu gewinnen, hatte man zu Beginn der Saison beim EC Skayscrapers gesehen. Gegen Ende des Grunddurchgangs schien diese überwunden zu sein. Ob dieses Spiel einen Rückfall in alte Muster oder nur ein einmaliger Ausrutscher war, wird man kommendes Wochenende klarstellen können, wenn man nach einem Spiel gegen die Eisbären II am Samstag, am Sonntag die Chance auf eine Revanche bekommt. Bei zwei Siegen kann dabei vielleicht sogar das Ticket zum vorzeitigen Aufstieg gelöst werden.



 

Sky, high!


PLAY-OFFS:
Skyscrapers erkämpfen sich knappen Sieg!

 

 

Der EC Skyscrapers bestritt gegen die ihm unbekannten Cannibals die zweite Partie im diesjährigen Aufstiegs-Playoff. Im Gegensatz zum letztwöchigen Match, war es diesmal eine wahre Freude, wieder auf drei Sturmreihen zurückgreifen zu können.

 

Die Skyscrapers begannen gewohnt stark und setzten sich in der Anfangsphase gleich ein paar Mal im gegnerischen Drittel fest. Auch die Scheibe wurde in dieser Phase oft aufs Tor der Cannibals gebracht. Eine davon fand ihren Weg ins Netz, als Thomas Werginz in Minute fünf seinen ersten Treffer an diesem Abend verbuchen konnte. Danach tauten die Cannibals auf und fanden vor allem durch ihre individuelle Klasse besser ins Spiel. Es wurde zu einem hart umkämpften Match, das selten durch spielerische Raffinesse, aber dafür mehr durch leidenschaftliches Engagement geprägt wurde. So rettete ein beherzter Back-Check der Skyscrapers-Offensive oftmals vor Großchancen der kannibalischen Puckkünstler. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts jedoch führte ein Fehler in der Vorwärtsbewegung der Skyscrapers dazu, dass sich Pacher allein vor Tormann Martin Wallner wiederfand und per Schlagschuss ins lange Eck auf 1 zu 1 stellte.

 

Das zweite Drittel verlief ähnlich wie das erste. Zuerst gab es eine Druckphase der Skyscrapers, ehe die Individualisten der Cannibals mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel übernahmen und die Skycrapers über eine grandiose Einsatzbereitschaft versuchten, nicht in Rückstand zu geraten. In einer Drangphase des Gegners war es wieder Thomas Werginz, der den Puck backhand aufs gegnerische Tor brachte und damit das 2 zu 1 erzielte. Danach rollten die Cannibals wieder Richtung Tor der Skyscrapers, doch die Spieler des EC Skyscrapers verhinderten dank eines starken Back-Checks und einer guten Verteidigungsleistung Schlimmeres. Kurz vor Ende des Drittels half das aber auch nichts mehr: In einer Phase, in denen die Cannibals ihre Gegner für mehrere Minuten ununterbrochen in deren Drittel festsetzten und die Spieler am Eis stehend K.O. wirkten, zog Glanzer einen Kreis um das gesamte Angriffsdrittel, schlüpfte zwischen zwei Skyscrapers durch und ließ Martin Wallner aus dem Slot keine Chance. Danach gab es noch einen Aufreger, als die Schiedsrichter ein eindeutig reguläres Tor der Skyscrapers nicht gaben: Nach Schuss von Julius Stöger ließ der gegnerische Tormann die Scheibe prallen, Andreas Wenig brachte den ersten Rebound aufs Tor und Thomas Werginz stocherte den zweiten unter dem Tormann durch hinter die Linie: Ein klares Tor, da der Tormann die Scheibe nicht vollständig unter sich begraben hatte und auch nicht abgepfiffen war. Nach kurzer Beratung der Schiedsrichter entschieden diese auf Torraumabseits, die wahrscheinlich „falscheste“ Entscheidung, die man in dieser Situation treffen kann; ein Sperren des Pucks durch den Tormann für ein Bully wäre noch eher vertretbar gewesen.

 

Das dritte Drittel war ebenfalls von Kampf geprägt. Auch eine vermeintlich folgenschwere Fehlentscheidung gab es zu bemängeln, als Julius Stöger alleine vor dem gegnerischen Tormann von einem bereits überspielten Verteidiger ungeahndet zu Fall gebracht wurde. Glücklicherweise traf Thomas Werginz in Minute 52 zum erneuten Führungstreffer und beruhigte damit die aufgeheizten Gemüter seiner Mitspieler. In der Schlussphase nahmen die Cannibals ihren Torhüter vom Eis und brachten einen sechsten Feldspieler aufs Eis, was Dauerdruck auf das Tor von Martin Wallner bedeutete. Doch die Skyscrapers hielten stand, ähnlich einem Wolkenkratzer im Sandsturm, und holten sich die Punkte für den Sieg.



Fazit:
Alles in Allem war es ein ausgeglichenes Spiel, bei denen die Cannibals durch individuelle Klasse und die Skyscrapers durch mannschaftlichen Kampfgeist punkteten. Aufgrund des Chancenplus zugunsten der Skyscrapers geht der knappe Sieg jedoch in Ordnung. Matchwinner war ohne Zweifel Thomas „Sir Hattrick“ Werginz, der natürlich auch zum MVP gewählt wurde. Den „MVP-Helm“ konnte er in der Kabine leider nicht aufsetzen, da der MVP des Matches zuvor, Andreas „The Goon“ Wenig, die Krone zuhause vergessen hatte. Na wenn das mal nicht ein Fall für eine Spende an die Bierkassa ist.



 

Sky, high!


PLAY-OFFS:
Skyscrapers gewinnen erstes Play-Off-Match!

 

Endlich war es so weit. Endlich waren sie da. Endlich begannen die Play-Offs. Nach gutem Grunddurchgang hielt die Mannschaft eine sehr gute Ausgangsposition für einen Aufstieg inne, die man leicht ohne „Schützenhilfe“ anderer Teams – natürlich unter der Vorraussetzung einer Fortsetzung der derzeitig vorherrschenden Form – in einen Aufstieg verwandeln kann. Die Mannschaft wollte im ersten Play-Off-Match nicht nur einen Grundstein dafür legen, sie wollte auch ihren aus dem Ausland heimkehrenden Andreas Wenig mit einem Sieg willkommen heißen. Die überragende Form sollte durch stark personell geschwächte Skyscrapers zwar nicht bestätigt werden, allerdings sollte sich die Rückkehr des „Goons“ bezahlt machen, der sich nach dem Spiel die MVP-Krone aufsetzen durfte.

 

Mit nur zwei Sturmreihen, die keineswegs eingespielt waren, ging man in die erste Playoff-Partie. Auf der Torhüterposition gab es zudem eine echte Sensation, da Joachim Kargl das erste Mal in der gesamten Saison Zeit gefunden hatte, zwischen den Pfosten zu stehen.

 

Das erste Tor fiel für die Skyscrapers: Kanada-Heimkehrer Andreas „The Goon“ Wenig, der das Auslandssemester natürlich hauptsächlich wegen der Eishockeyerfahrung und nicht wegen des Studiums gemacht hatte, tankte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Puck zur Mitte. Was eigentlich als Pass gedacht war, landete mit Hilfe der Schlittschuhkuve eines gegnerischen Verteidigers im Tor der Eisbären. Im ersten Powerplay für die Skyscrapers war es Verteidiger Julius Stöger, der sich diesmal auf der linken Seite durchtankte. Kurz vor dem Tor kam der Querpass auf Goalgetter Thomas Werginz, der die Scheibe im so gut wie leeren Tor unterbrachte. Ganz im Zeichen des Spielverlaufs, der eigentlich komplett für die Skyscrapers sprach, wollte man in die erste Drittelpause gehen (12 zu 5 Torschüsse im ersten Spielabschnitt), als sich ein grober Fehler einschlich. Erneut in Überzahl musste der EC Skyscrapers ein Gegentor hinnehmen, als Duschek mit zwei Haken die gesamte Skyscrapers-Verteidigung samt Tormann stehen ließ und die Scheibe ins leere Gehäuse legte.

 

Das zweite Drittel begann, wie das erste geendet hatte: Mit einem Tor für die Eisbären. Dabei nutzte Stangl die Verwirrung vor dem Tor der Skyscarpers aus, um den Puck aus nächster Nähe hinein zu stochern. Die Skyscrapers blieben danach zwar weiterhin am Drücker, so gute Chancen wie im ersten Drittel konnten aber nicht mehr herausgespielt werden. So musste die Brechstange her: Karl Pemberger, Gewinner des „Hardest Shot Awards 2015“ sorgte für die erneute Führung der Skyscrapers, als er einen One-Timer im Powerplay von der blauen Linie im Tor versenkte. Danach plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Auf beiden Seiten war wenig Initiative zu sehen und individuelle Fehler mehrten sich.

 

Beflügelt von der zweiten Drittelpause starteten die Skyscrapers ins letzte Drittel: Zuerst stellte Thomas Werginz, der bei einer Einzelaktion in Unterzahl die gegnerische Mannschaft alt aussehen ließ, den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Drei Minuten später nahm Julius Stöger einen Querpass seines Verteidigerkollegen Karl Pember auf Brusthöhe an und nutzte einen Stellungsfehler des gegnerischen Tormanns aus, indem er die Scheibe ins weit offene Eck schlenzte. Leider ließen die Skyscrapers nun wieder etwas nach, was die Partie doch noch spannend machen sollte: Zuerst schlug Güttinger fünf Minuten vor Schluss Joachim Kargl – trotz freier Sicht – durch einen Schuss ins kurze Eck, kurz danach war es erneut Duschek in Unterzahl, der ein Tor der Eisbären einleitete. In der letzten Minute nahmen diese den Torhüter vom Eis und drückten gewaltig auf den Ausgleich. Nach einer Befreiungsaktion der Skyscrapers nutzte Andreas „The Goon“ Wenig seine Schnelligkeit, spielte dem letzten Verteidiger der Eisbären mit einem „Dipsy-Doodle“-Trick á la Gery Venner einen Knoten in die Füße und legte den Puck ins leere Tor. Sämtlichen Skyscrapers-Spieler und auch den zahlreich erschienen Fans fiel ein Stein vom Herzen.



Fazit:
Nach heißem Start der Skyscrapers in die Playoffs dauerte es nicht lange, bis man sich vom Niveau her nach unten hin an den Gegner angepasst hatte. Dadurch wurde es zu einem spannenderen Spiel, als notwendig gewesen wäre. Vor Allem der Fauxpas, sich zwei Gegentore in Überzahl einzufangen, darf normalerweise unter keinen Umstände passieren. Will man wirklich den Aufstieg erreichen, wird man wieder zur Form der vergangenen Monate zurückfinden müssen. Ob die mittelmäßige Leistung nur an den zusammengewürfelten Linien und am Fehlen einiger Stammkräfte gelegen hat, und dass diese Skyscrapers tatsächlich für einen Aufstieg in Liga E gemacht wurden, wird man mit einer starken Leistung in den nächsten Spielen beweisen können. Die erste Chance dazu gibt es am 5. März, wenn laut ersten Scouting-Berichten wieder mit drei Sturmreihen gespielt werden wird.



 

Sky, high!


Bärenstarke Leistung:

Skyscrapers holen sich Platz 2

 

Im letzten Match des Grunddurchgangs kam es zum entscheidenden Spiel um Platz 2 in Gruppe F. Dabei ging der EC Skyscrapers mit einem kleinen Vorteil in die Partie, da ihm bereits ein Unentschieden für die Silbermedaille reichte, während die Black Angels Kumberg unbedingt einen Sieg benötigten. Da kam es den Angels entgegen, dass mit Nik Malec und Daniel Mitterling gleich zwei Stammflügel auf Seiten der Skyscrapers fehlten. Zum Glück konnte dies durch die Rückkehr von Rookie Christoph Svetina, der aufgrund seines enormen Engagements abseits des Eises für einige Zeit verletzt ausgefallen war, ein bisschen kompensiert werden.

 

Die Skyscrapers begannen gewohnt überlegen und drückten enorm auf das Tor des Gegners, mit dem man seit dem Hinspiel wegen des unglücklichen Unentschiedens noch eine Rechnung offen hatte. Die Black Angels konnten durch gute Defensivarbeit des ganzen Teams zwar richtig gefährliche Torchancen verhindern, spielerisch fanden sie allerdings keine Antwort in den ersten Minuten. Sie versuchten, über körperlichen Einsatz etwas ins Spiel zu kommen, übertrieben es aber zunächst etwas. Die Folge waren einige Powerplays der Skyscrapers, die jedoch erst bei einem Doppelausschluss das erste Tor erzielen konnten: Nach geblocktem Karl-Pemberger-Schuss fuhr Julius Stöger aus der Rundung langsam parallel zur Torlinie auf das gegnerische Gehäuse zu, nutzte aus, dass sich sämtliche Black Angels auf den im Slot wartenden Thomas Werginz konzentrierten und auf einen Pass spekulierten, und schob die Scheibe durch die Beine des bis dahin gut agierenden Torhüters. Nur zwei Minuten später – ebenfalls in Überzahl – bediente Thomas Werginz bei einer 2-gegen-1-Situation den mitgefahrenen Verteidiger Julius Stöger, der den Puck mit etwas Glück unter den Schonern des herausrutschenden Torhüters hindurch schoss.

 

Zu Beginn des zweiten Speilabschnitts waren es die Black Angels, die mit mehr Elan „aus der Kabine“ kamen: So setzten sie ab da auf einen aggressiveren Forecheck. Und das mit Erfolg: So mussten die Skyscrapers oft ihren Aufbau unterbrechen oder verloren gar im eigenen Drittel den Puck. Dadurch kamen die Black Angels immer besser ins Spiel. Eine ausgeglichene Schusstatistik in diesem Drittel zeugt von ihrem Erwachen. Trotzdem schaute nichts Zählbares dabei heraus, da vor allem Tormann Martin Wallner gehörig etwas dagegen hatte. Trotz der wiedergefundenen Spielfreude der Angels ergaben sich auch für die Skyscrapers einige Chancen. In Minute 28 konnte eine davon genutzt werden, als Lukas Sterner einen Rebound nach Schuss von Martin Goldberger backhand und eiskalt über den am Boden liegenden Tormann hob. Mit dieser Drei-Tore-Führung ging man auch später in die letzte Pause, da nach dem Treffer auf beiden Seiten nicht mehr viel passierte.

 

Im letzten Drittel waren die Skyscrapers darauf bedacht, ihre Führung zu verwalten; sie spielten nun wieder etwas kontrollierter und erlangten auch immer mehr die Herrschaft über das Spiel zurück. So dauerte es nur drei Minuten ehe Topscorer Thomas Werginz einen Verteidiger nach Rebound eines Julius-Stöger-Schusses alt aussehen ließ und das vierte Tor der Skyscrapers an diesem Abend markierte. Auch danach sah alles nach einem sicheren Sieg für den EC Skyscrapers aus. Acht Minuten vor Schluss jedoch musste Horst Pemberger ein Foul nehmen und die Black Angels erwachten erneut: Sie nutzten gleich das Powerplay, bei dem Malek einen Schuss von der Blauen glücklich mit dem Schlittschuh ins Tor abfälschte. Dadurch gab es zwar eine kurze Aufregung und etwas Gesprächsbedarf, die zahlreichen Kameraeinstellungen bei der Wiederholung zeigten jedoch alle das gleiche: Da keine aktive Kickbewegung vorlag, handelte es sich um ein reguläres Tor, das von den Schiedsrichtern zurecht anerkannt wurde. Durch den Treffer gestärkt rissen die Black Angels das Spiel an sich und schmissen noch einmal alles in den Ring, was sie hatten und nahmen auch den Tormann vom Eis, um einen sechsten Feldspieler zu bringen. Doch die starke Defensive hielt ausreichend lang stand. 56 Sekunden vor dem Ende schoss Lach aus dem hohen Slot und verdeckter Sicht von Martin Wallner das 2 zu 4. Mit der Schlusssirene hätte es fast wieder auf der anderen Seite geklingelt, als Michael Brantegger aus dem eigenen Drittel backhand nur um Zentimeter das leere Tor verpasste.

 

Fazit:

Die Skyscrapers holen sich durch eine starke mannschaftliche Leistung verdient den Sieg und verdient Platz 2 in Gruppe F. Während hinten eine starke Verteidigung und Tormann Martin Wallner (dem bei keinem der Gegentore eine Schuld trifft) Rückhalt gaben, konnte man in der Offensive auf das Duo Thomas Werginz und Julius Stöger vertrauen, das bei drei der vier Tore erheblich involviert war. Für den einzigen Fauxpas des Abends sorgte Johannes Perl, der im dritten Drittel an sich selbst scheiterte, als er den nur einen halben Meter frei vor dem Tor liegenden Puck am leeren Gehäuse vorbei stocherte. Beim Feiern in der Kabine nach dem Spiel war doch auch das schnell vergessen, schließlich gab es den Beginn einer neuen Skyscrapers-Tradition zu verlautbaren: So bekommt ab jetzt der „Spieler des Abends“ eine besondere „Kopfbedeckung“ überreicht, die man in der Kabine tragen muss. Die Ehre gebührte an diesem Tag Julius Stöger, der sich somit als „First to get the MVP-Crown“ in die Skyscrapers-Geschichtsbücher eintrug. Er – und natürlich auch alle anderen Spieler – müssen an die derzeit vorherrschende gute Form anknüpfen, wenn man in den Playoffs bestehen will. Die erste Chance dazu gibt es am 18. Februar, wenn man auf die Eisbären II trifft.

 

 

Sky, high!


Leberkäse!!

Zweistelliger Sieg zu Beginn des neuen Jahres


Das neue Jahr begann für den EC Skyscrapers mit einem Spiel gegen das Tabellenschlusslicht EC Harter Icebreakers. Im Hinspiel hatte man sich mit einem 8:2-Erfolg gegen nur 6 (!) angereiste gegnerische Feldspieler sehr leicht getan. Diesmal konnten die Icebreakers immerhin zwei volle Linien stellen. Trotzdem war die Favoritenrolle klar den Skyscrapers zugeschrieben, die nur auf Chrstoph Svetina verzichten mussten, aber trotzdem aufgrund der Kadertiefe auf drei Sturmreihen zurückgreifen konnten.

 

Die Favoritenrolle bestätigte sich gleich zu Beginn der Partie, als die Skyscrapers zusehends mehr Druck auf die gegnerische Mannschaft aufbauen konnten. In der sechsten Minute schlug sich die Übermacht erstmal in „Zählbares“ um, als Julius Stöger nach herrlichem Solo kurz vor der gegnerischen Torhüterin auf Lukas Steinbacher querlegte, der die Scheibe aus spitzestem Winkel im leeren Tor unterbrachte. Fünf Minuten später legte Lukas Sterner mit einem Rebound nach. Doch nicht nur die Offensive funktionierte, auch die Defensivarbeit wurde mit Leidenschaft erledigt: So dauerte es bis zur Mitte des ersten Drittels, ehe die Icebreakers das erste Mal ins Verteidigungsdrittel der Skyscrapers vordringen konnten. Doch die Tore fielen weiterhin auf der anderen Seite: Nach herrlichem Pass von Manuel Zarre ins Slot bedankte sich Thomas Werginz mittels One-Timer und stellte auf 3:0. Kurz vor der ersten Drittelpause gab es noch einen Aufreger, als ein Tor des Icebreakers Krainer nicht gegeben wurde.

 

Auch in der Drittelpause wurde noch auf beiden Seiten heftig diskutiert; auch nach Rücksprache des Kapitäns Manuel Zarre mit dem Schiedsrichtergespann wurde deren Entscheidung nicht revidiert. Mit dem Bully zum Beginn des zweiten Drittels hatten beide Teams die Aufregung hinter sich gelassen. (An diese Stelle sollte ein Lob an beide Mannschaften ausgesprochen werden, da sich keine der beiden durch diesen Vorfall zu irgendwelchen unfairen Aktionen oder weiteren Wortgefechten hinreißen ließ.)

 

Im zweiten Spielabschnitt ließen die Skyscrapers etwas nach, trotzdem reichte es noch, um weiter davon zu ziehen: So erhöhte zuerst Thomas Werginz erneut mittels One-Timer aus dem Slot, ehe Nik Malec und Lukas Sterner auf 6:0 nachlegten. Die Rausnahme des Kampfgeistes führte allerdings dazu, dass nun nicht sämtliche Aufgaben am Eis erledigt wurden und die Icebreakers wieder besser ins Spiel fanden. So konnten sie sich zuerst in Überzahl volle zwei Minuten am Stück im Drittel der Skyscrapers festsetzen und an deren Kondition zerren, ehe sie kurz vor der Pause von einem Wechselfehler ihrer Gegner profitieren und ihr erstes Tor erzielten.

 

Nach Drittelpause fingen sich die Skyscrapers wieder und zeigten hervorragendes Angriffshockey. So machte Thomas Werginz zuerst durch einen Shorthander seinen Hattrick perfekt, als er nach Pass von Julius Stöger allein aufs gegnerische Tor fahren konnte. Anschließend verbuchte er noch zwei weitere Tore. Vier Minuten vor dem Ende erzielte Michael Brantegger nach herrlichem Querpass von Daniel „Mitte“ Mitterling das 10:1 und der Stadionsprecher bedankte sich im Namen aller Skyscrapers übers Mikrofon für den nun abzuliefernden Leberkäse bei „Bronxn“. Danach gab es in jedem weiteren Shift noch einen Treffer für die Skyscrapers, die die auseinanderbrechenden Icebreakers nun komplett unter Kontrolle hatten: Zuerst schob Feiersinger einen 20 Zentimeter vor der Torlinie freiliegenden Puck ins leere Gehäuse, danach nutzte Nik Malec einen Torfraufehler aus. Den Schlusspunkt zum 13:1 setzte Lukas „Luxn“ Sterner, der mit seinem dritten Treffer an diesem Tag seinen ersten Hattrick in dieser Saison perfekt machte.


Fazit
Die Skyscrapers dominierten den Gegner mit Ausnahme eines gegnerischen Powerplays in jeder Sekunde des Spiels. Auch konnte man endlich einmal eine effiziente Schussstatistik ausweisen: So fanden ca. 60% (!) der Schüsse aufs Tor auch ihren Weg hinter die Linie. Highlight war natürlich das 10. Tor der Skyscrapers, bei dem sich der Schütze verpflichtet, in naher Zukunft Läberkäse (mit Semmeln, Soßen, etc.) für die ganze Mannschaft bei einer Kabinen-Fress-Orgie bereitzustellen. Die Euphorie über dieses Spiel und den Leberkäse sollten trotzdem etwas gebremst werden, schließlich trifft man bereits in sechs Tagen auf die Black Angels Kumberg. Bei diesem hochkarätigen Spiel geht es nicht nur um Platz 2 in der Liga, sondern auch um wichtige Punkte fürs Playoff und das Rennen um den Aufstieg.


 

Sky, high!


1 zu 1:

Gerechte Punkteteilung nach hartem Kampf



Im zweiten Match des „englischen Wochenendes“ wartete mit Tabellenführer EC Black Stars ein härterer Gegner als am Tag davor. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison hatten sich die Skyscrapers mit einem 1-zu-6 kräftig die Finger verbrannt. Allerdings hatte man sich seit dem weiterentwickelt und sich in den vergangenen Partien zu einem Formhoch geschossen. Zwar fehlte Topscorer Thomas Werginz, allerdings konnte man im defensiven Bereich dank Rückkehr von Vienna-Export Christopher Bosic aus dem Vollen schöpfen. Im Gegensatz zum gestrigen Spiel stand mit Martin Wallner auch wieder ein „echter“ Torhüter zwischen den Pfosten.

 

Das Spiel begann, wie man es sich erhofft hatte: So konnten gleich in den ersten Minuten einige Angriffe Richtung Tor der Black Stars gefahren werden, allerdings verhinderte deren gut eingestellte Defensive die Erspielung richtig gefährlicher Chancen. Auch die Defensive der Skyscrapers hatte einiges um die Ohren: So kamen die Black Stars immer besser ins Spiel, je länger das Drittel dauerte. Über das gesamte erste Drittel gesehen, konnte man von einer ausgeglichenen und von hartem Kampf und Einsatz geprägten Partie sprechen, wenngleich auch die Black Stars die gefährlicheren Einschussmöglichkeiten herausspielen konnten. Zu einem Tor reichte es für beide Mannschaften nicht, dazu war die Defensivleistung auf beiden Seiten zu gut.

 

Im zweiten Spielabschnitt rissen die Skyscrapers die Kontrolle an sich und konten sich nun öfter im gegnerischen Drittel festsetzen. Fast wäre auch das erste Tor zu bejubeln gewesen, als die Verteidiger Julius Stöger und Karl Pemberger den gegnerischen Tormann Brugger unter Dauerbeschuss von der Blauen nahmen. Ein „Strich“ von Julius Stöger wäre perfekt ins Kreuzeck eingefahren, doch Brugger, der wegen „Traffic in Front“ eigentlich nicht viel sehen konnte, berührte den Puck noch gerade so viel mit der Fanghand, dass er über das Tor ging. Eine Torschusstatistik von 9:4 für die Skyscrapers untermalt die Überlegenheit in diesem Drittel. Trotzdem gingen beide Mannschaften torlos in die letzte Pause.

 

Im dritten Drittel waren es die Black Stars, die näher am ersten Treffer dran waren. So passierte eine ähnlich nervenaufreibende Szene wie im zweiten Abschnitt auf der anderen Seite: Ein harter Schuss von Rauchenwald konnte von Martin Wallner noch auf die Querlatte gewehrt werden, von wo aus die Scheibe auf die Unterseite des Stadiondachs sprang. Auch danach drückten die Black Stars unglaublich aufs Tor der Skyscrapers, doch es war immer ein Stock oder Fuß eines Verteidigers, oder der suverän spielende Martin Wallner mit seiner Fanghand zur Stelle. Zehn Minuten vor Schluss gingen sie dann doch in Führung, als Bracko in Überzahl ein Schuss abriss. Bitter für Goalie Martin Wallner, der zuvor mit unglaublichen Saves seine Mannschaft im Spiel gehalten hatte und sich jetzt so ein Schüsschen einfangen musste. Doch die Skyscrapers kämpften weiter. Fünf Minuten vor Schluss konnte Michael Brantegger die Scheibe aus nächster Nähe grausig über die Linie drücken und sämtlichen Skyscrapers und den mitgereisten Fans fiel ein Stein vom Herzen.



Fazit
Mit diesem Unentschieden könne beide Mannschaften zufrieden sein. Es war eine ausgeglichene und von sehr viel Einsatz geprägte Partie, bei der sich niemand am Feld zu schade war, auch die Drecksarbeit zu erledigen. Trotz des harten Kampfes war es ein sehr faires Spiel. So wurden pro Mannschaft nur drei Strafen ausgesprochen. Die Ausnutzung dieser Strafen war gleichzeitig das einzige Manko im Spiel der Skyscrapers, die in Überzahl überhaupt keinen Zug aufs gegnerische Tor zusammenbrachten. Ansonsten kann man von einer (fast) perfekten Partie sprechen. Vor Allem Tormann Martin Wallner machte das beste Spiel seiner Saison und konnte eine Savepercentage von 93.8 verbuchen. Diese wurde nur von der Leistung seines Gegenübers Brugger mit 95.8 übertroffen. Zusammenfassung: In einem sehr intensiven Spiel geht die Punkteteilung für beide Mannschaften, deren Leistung nur durch die Leistung beider Tormänner übertroffen wurde, mehr als nur in Ordnung.



 

Sky, high!


8 zu 2:

Skyscrapers bestätigen gute Form



Im ersten Spiel an diesem „englischen Wochenende“ trafen der EC Skyscrapers auf das Tabellenschlusslicht EC Harter Icebreakers. Waren die Icebreakers im letzten Jahr noch eine wahre Herausforderung, so hatten Spielerabgänge dazu geführt, dass diese bisher in der Saison von sämtlichen anderen Mannschaften klar besiegt worden waren. Dementsprechend positiv war die Einstellung der Skyscrapers für dieses Match. Davon ließ man sich auch nicht von den zahlreichen Ausfällen, und der Tatsache, dass Verteidiger Horst Pemberger die ungewohnte Rolle des Torhüters übernehmen musste, abhalten.

 

Gleich wie bei der letzten Partie startete man nur mit zwei Sturmreihen und drei Verteidigern. Und das aber gewaltig: Schon im ersten Shift setzte man sich im gegnerischen Drittel fest und setzte die gegnerische Torhüterin (!!!) unter Druck. Die Icebreakers wehrten sich noch kurz, nach 68 Sekunden allerdings war ein Schuss von Michael Brantegger aus spitzem Winkel nicht verteidigbar. Nach dem Tor bestimmte weiterhin der EC Skyscrapers das Geschehen, konnte durch ungenaue Schüsse allerdings nicht erhöhen. Nach erst sieben Minuten gelang es den Icebreakers einen ersten Schuss abzugeben: Ein Schlagschuss von der blauen Linie von Plozner überraschte Neotormann Horst Pemberger zum Ausgleich. Im weiteren Verlauf des Drittels wurde weiterhin nur auf das Tor der Icebreakers gespielt, doch die Scheibe wollte einfach nicht hinein. Da musste ein Solo von Julius Stöger her, der kurz vor Drittelende die Führung herstellte.

 

Im Gegensatz zu den zweiten Dritteln der ersten vier Partien, als die Skyscrapers immer nachließen, ging es mit dem Dauerdruck noch extremer weiter, als es im ersten Drittel der Fall war. Man setzte sich im gegnerischen Drittel fest, bediente hervorragend die auf der blauen Linie lauernden Verteidiger, die dann Richtung Tor feuerten. Die geballte Feuerkraft der Skyscrapers-Defense (u.a. auch Karl Pemberger, der Gewinner des „Hardest-Shot-Awards“) war für Torfrau Eva Robier zu viel. Sie konnte die Schüsse selten festhalten sondern musste diese meist prallen lassen. Das spielte den Stürmern der Skyscrapers natürlich in die Karten, die aus diesen Situationen einfache Einkehrübungen machte. So entstanden nach diesem Schema vier (!!!) Rebound-Tore. Makellos war das Drittel jedoch nicht, da sich die Skyscrapers einen 2-auf-1-Konter einfingen und die Icebreakers bei ihrer zweiten Offensivaktion Tormann Horst Pemberger keine Chance ließen. Danach überzuckerten diese zwar, dass die Skyscrapers keinen gelernten Torhüter im Kasten stehen hatte und versuchten, mehr aufs Tor zu schießen, weitere Schüsse hielt Horst Pemberger allerdings mit Bravour.

 

Im dritten Drittel ließ der EC Skyscrapers ein ganz kleines bisschen nach, war aber dennoch noch die Spielbestimmende Mannschaft. Lediglich das Festsetzen im gegenerischen Drittel wollte nicht mehr so gut funktionieren. Man ließ auch den Gegener nun etwas mehr vom Spiel. So kamen in diesem Drittel ein paar Schüsse mehr aufs Tor von Horst Pemberger, die er aber locker wegsteckte. In Minute 46 kam es zum schönsten Tor des Abends, als Nik Malec seinen Center Dominic Feiersinger perfekt im Slot bediente und dieser nur mehr ins lange Eck einschießen musste. Lukas Sterner verwandelte ein wenig später seinen eigenen Rebound zum 8 zu 2. Trotz wenig Zeit auf der Uhr, stetzte der EC Skyscrapers alles daran, die Vorderungen des verletzten Christoph „DJ Sveddo“ Svetina, der die Rolle des Trainers auf der Spielerbank eingenommen hatte und in diesen letzten Minuten immer wieder „Leberkäse!“ aufs Spielfeld rief, in die Tat umzusetzten. Doch leider passierten keine weiteren zwei Tore mehr.

 

 

Fazit
Die Skyscrapers ließen in diesem Spiel keine Sekunde einen Zweifel an ihrer Überlegenheit, wenngleich auch etwas Spritzigkeit und Kampfgeist fehlte. Auch Torhüter Horst Pemberger hatte nach den ersten zwei Schüssen des Gegners wieder alles im Griff. Hervorzuheben ist neben der Tatsache, dass fünf der acht Skyscrapers-Treffer Rebounds waren, vor Allem die starke Leistung von Daniel „Mitte“ Mitterling, der durch sein unermüdliches Arbeiten vor dem gegnerischen Tor einen Hattrick erzielen konnte. Das war auch ganz im Sinn der Vereinsführung, die wegen der Abwesenheit von Thomas Werginz einen neuen „Scorer“ gefordert hatte. Weiters konnten durch die starke Teamleistung Michael Brantegger, Lukas Steinbacher, Dominic Feiersinger und Lukas Sterner jeweils ihr erstes Saisontor verbuchen. Doch etwas Pech gab es auch: So traf Julius Stöger bei zwei seiner Breakaways nur die Stange, und Johannes Perl wurde nach seinem Tor während des euphorischen Jubels, bei dem er das Gleichgewicht verlor und auf dem Hosenboden landete, eröffnet, dass das Tor aufgrund eines vorangegangenen hohen Stockes nicht zähle. Trotz des hohen Ergebnisses sollte der Sieg nicht überbewertet werden. Morgen gegen die Black Stars wird sich zeigen, ob das neu gefundene Formhoch nur das Produkt eines schlechten Gegners war, oder doch dem Herz eines jeden Skyscrapers entsprungen ist.



 

Sky, high!


Klarer Sieg:

Skyscrapers schießen sich aus Formtief



Bunkerbande Graz hieß der Gegner an diesem Tag. Ein Gegner, von dem man sich mit einem müden 2-zu-2-Unentschieden getrennt hatte. Da es sich hierbei um den direkten Verfolger handelte, wussten die Skyscrapers, dass ein Sieg fast schon Pflicht war, wenn man im oberen Playoff um einen möglichen Aufstig mitspielen will. Trotz eines 20-Mann-Kaders schafften es nur zehn Skyscrapers zum Spiel, sodass man wieder nur mit zwei Sturmreihen und drei Verteidigern spielen musste.

 

Im ersten Drittel zeigte der EC Skyscrapers ganz klar seine Überlegenheit, kontrollierte den Puck und damit auch den Gegner. Zwei Schüsse von Thomas Werginz später stand es bereits 2 zu 0 und eine klare Richtung der Partie zeichnete sich ab. Auch die Torschussstatistik unterstreicht die Dominanz der Skyscrapers, hatten diese doch im ersten Drittel mehr als doppelt so viele Torschüsse wie der Gegner (11:5). Daniel „Mitte“ Mitterling stellte noch vor der Drittelpause einen 3-zu-0-Vorsprung her, einen Vorsprung, an dem es kein Rütteln mehr geben sollte.

 

Im zweiten Drittel verloren die Skyscrapers einmal kurz in Unterzahl den Überblick: Nach „Gewühle“ vor dem Tor von Martin Wallner kullerte die Scheibe zurück zum hoch stehenden Haimlinger. Der am Eis liegende Karl Pemberger musste, begraben von zwei gegnerischen Stürmern, zusehen, wie dieser durch den vor ihm liegenden „Menschenhaufen“ schoss und den einzigen Treffer der Bunkerbande in diesem Spiel erzielte. Nach einem langen Pass auf Julius Stöger über zwei Drittel des Feldes konnte Thomas „Sir Hattrick“ Werginz allein auf den gegnerischen Tormann zufahren und den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellen.

Im letzten Spielabschnitt gab es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Tore fielen jedoch keine mehr. Auch ein sonderliches Aufbäumen der Bunkerbande unterblieb, sodass die Skyscrapers dankend den Sieg einstreifen konnten.



Fazit:
Durch diesen Sieg hat man den dritten Platz in der Tabelle gut gesichert, was wichtig für den Einzug ins obere Playoff ist. Dabei zeigten die Skyscrapers über alle drei Drittel ansehnliches Eishockey, und beschränkten dieses nicht – wie in der bisherigen Saison – auf nur die ersten zehn Minuten der Partie. In dieser Form muss es weitergehen, will man im Aufstiegskampf ein Wörtchen mitreden. Man wird das schon nächstes Wochende unter Beweis stellen können, wenn man am Samstag auf die Icebreakers und am Sonntag auf die starken Black Stars trifft. Dabei wird der Mannschaft alles abverlangt werden: Nicht nur wegen dem straffen Spielplan, sondern auch weil Topscorer Thomas Werginz bei beiden Spielen verhindert ist. Es wird sich für diese Matches ein neuer Knipser finden müssen. Kleine Randnotiz: Thomas Werginz hat in dieser Saison derzeit mehr Tore erzielt, als alle anderen Skyscrapers zusammen. Das ändert sich hoffentlich nächstes Wochenende.

 

Sky, high!


5:5 nach starkem Beginn:

Erneut hängende Köpfe beim EC Skyscrapers



Nach einem – um es positiv auszudrücken – „durchwachsenen“ Saisonstart des EC Skyscrapers hielt dieser bei drei Punkten aus drei Spielen, bevor das Spiel gegen einen heißen Play-off-Anwärter, die Black Angels Kumberg, begann. Leider konnte der EC Skyscrapers diesmal nicht vollständig auftreten. Vor allem die Defensive hatte es schwer, da man nur mit drei Verteidigern angereist war. Auch in der Offensive könnte man besser aufgestellt sein; besonders die Verletzung rund um Rookie Christoph „DJ Sveddo“ Svetina schmerzt im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Trotzdem präsentierten die Skyscrapers ihr von den Fans so oft angepriesenes „wahres“ Gesicht zu Beginn des ersten Drittels, als man dem Gegner in dessen Drittel die Luft abschnürte. Auch der Puckbesitz war in der Anfangsphase enorm unausgeglichen – so wie in bisher allen Anfangsphasen der Matches dieser Saison – zugunsten der Skyscrapers. In Minute sechs tankte sich Julius Stöger, der in seinen zwei Spielen davor der Punkteliste ferngeblieben war, durch die gegnerische Verteidigung durch und setzte den Puck unhaltbar halbhoch ins lange Eck. Nur zwei Minuten später erfolgte der Ausgleich durch Allitsch, der einen Rebound bei der gefühlt allerersten Offensivaktion der Black Angels über die Linie stocherte. Doch der Schwung der Skyscrapers nahm jetzt nur noch mehr Fahrt auf: Zuerst versenkte Julius Stöger einen Handgelenkschuss im Kreuzeck, ehe Thomas Werginz nach dem „wohl besten Assist des Jahres“ von Michael Brantegger auf drei zu eins stellte.

 

Im zweiten Drittel zeigte sich das von den Gegnern bevorzugte Gesicht des EC Skyscrapers – ein Gesicht, dass man sich erst in dieser Saison angeeignet hatte: So fuhren die Skyscrapers wieder ihren Einsatz, Kampfgeist und Siegeswillen komplett zurück und ließen die Black Angels gewähren. Diese brachten jetzt sehr viel Druck auf Tormann Martin Wallner. Viel zu viel Druck. In einem ersten Moment rettete noch die Latte, einen Shift danach allerdings schlug ein Schuss von Malek zum Anschlusstreffer ein. Die Skyscrapers blieben weiterhin bei ihrem lustlosen Spiel. Ein bisschen Kampfeskraft flackerte kurzzeitig in Form von Daniel „Mitte“ Mitterling auf, der nach erfolgreichem Forecheck die Scheibe zum 4:2-Pausenstand einschob. Ernüchternde Statistik: Im zweiten Drittel brachte der EC Skycrapers nur vier Schüsse aufs gegnerische Tor.

 

Zehn Minuten vor Schluss versenkte Manuel Zarre einen Rebound und stellte einen Drei-Punkte-Vorsprung her. Und als eine Minute später Pirker diesen wieder dezimierte, nahm das für die bisherige Saison bezeichnende Drama seinen Lauf: Zuerst fälschte Horst Pemberger einen ungefährlichen Schuss aus dem Mitteldrittel so unglücklich ab, dass Martin Wallner zum vierten Mal an diesem Nachmittag hinter sich greifen musste. Danach nahm der EC Skyscrapers in Überzahl und bei weniger als zwei Minuten auf der Uhr eine Strafe und hauchte den Black Angels wieder Leben ein. Die Strafe selbst war zwar nicht unnötig, die Entstehungsgeschichte der Aktion, die dazu führte, wäre allerdings vermeidbar gewesen. Eine Minute vor Schluss und bei 4-gegen-4 am Eis, schenkte Julius Stöger durch seinen Querpass vor dem eigenen Tor dem Gegner den unverdienten Punkt.



Fazit:
Es ist bemerkenswert, wie kreativ sich der Verein in dieser Saison anstellen kann, wenn es darum geht, Spiele aus der Hand zu geben. Vor allem ist es unglaublich, auf wie viele verschiedene Arten das funktionieren kann. Wenn man in jedem Spiel der Saison mit eins zu null führt, und daraus nur einen einzigen Sieg machen kann, dann ist das nicht zufriedenstellend. Die Skyscrapers werden weiterhin versuchen müssen, ihr überragendes Eishockey aus der Anfangsphase über die ganze Partie hinweg zu zeigen. Besonders das Formtief in jedem zweiten Drittel muss überwunden werden, wenn man im Rennen um den Aufstieg bleiben will. Bereits am Mittwoch kann man das gegen den direkten Verfolger (EC Bunkerbande Graz) in die Tat umsetzen. Einzig wirklich positive Statistik bis jetzt: „Badboy“ Michael Brantegger hält nach vier Spielen bei null (!!!) Strafminuten.



 

Sky, high!


Bittere Niederlage: 

Wiedersehen mit den Black Stars endet in Debakel 

 

Zurück zu alter Form war das Motto der Skyscrapers vor dem Spiel gegen die Black Stars, die man gut aus den ersten Jahren der Vereinsgeschichte kannte. Noch vor ein paar Jahren hatte man gegeneinander um Titel und Aufstiege gekämpft, meist mit besserem Ende für die Skyscrapers. Doch diesmal sollte es anders kommen.

 

Beinahe in Vollbesetzung und mit vier (!) Sturmreihen rollte der EC Skyscrapers zu diesem spätabendlichen Spiel an. Mit erwartungsgemäß hohem Tempo startete man in die Partie, konnte sich in der Anfangsphase auch das ein oder andere Mal erfolgreich im gegnerischen Drittel festsetzen. Nach bereits drei Minuten klingelte es, als Horst Pemberger einen verdeckten Schuss von der blauen Linie von der Leine ließ. Auch danach wurde weiterhin wie wild in Richtung Tor der Black Stars gefahren und geschossen, doch Torwart Brugger verwehrte den Skyscrapers einen weiteren Treffer. Danach kamen die Black Stars immer besser ins Spiel und einige Male gefährlich vors Tor von Martin Wallner. Zuerst konnte der EC Skysrapers noch von Glück reden, als bei einem Gewühl vor dem eigenen Tor zu früh abgepfiffen wurde. Doch danach, bei exakt der gleichen Szene, als wieder kein Skyscraper dazu fähig war, den Puck zu klären oder zu behaupten, erfolgte der Ausgleich. Noch vor der Pause legten die Black Stars durch Fasching nach.

 

Das zweite Drittel gestaltete sich von der Chancenanzahl ausgeglichen, wobei die Black Stars allerdings die gefährlicheren Möglichkeiten vorfinden konnten. Diese konnten sie auch in Tore umwandeln: So stellte Grladinovic nach herrlichem Alleingang, bei dem er die gesamte Verteidigung samt Torwart austanzte, auf 3 zu 1 aus Sicht der Black Stars, bevor Landertshamer ebenfalls einschießen konnte. 

 

Noch an eine Wendung der Partie glaubend startete der EC Skyscrapers in den letzten Spielabschnitt. Zwar gelangte man oft erfolgreich ins gegnerische Drittel, zwingende Chancen konnte man aber nicht herausspielen. Die Black Stars warteten geschickt ab und nutzten zwei weitere der vielen Fehler ihrer Gegner um den Sack zuzumachen. Zwar muss man sagen, dass die 1-zu-6-Niederlage etwas zu hoch für den Spielverlauf ausfiel, allerdings war der Sieg der Black Stars mehr als berechtigt. 

 

Fazit: 

Wie bei beiden Matches zuvor begann der EC Skyscapers mit einer starken Anfangsphase, schaffte es aber nicht, daraus genügend Tore zu fabrizieren, um den darauffolgendenden Durchhänger zu kompensieren. Danach begannen sich die furchtbaren (und vermeidbaren) Fehler zu rächen: So entstanden zwei Gegentore aus mangelnder Deckungsarbeit der Flügel im eigenen Drittel, eines aus einem Querpass vor dem eigenen Tor. Auch Tormann Martin Wallners Konstanz ließ etwas zu wünschen übrig, indem er eine Tag-und-Nacht-Leistung ablieferte: In der einen Minute packte er einen unmöglichen Monstersave aus, nur um in der anderen einen haltbaren Schuss passieren zu lassen. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es eine sehr bittere Niederlage war, vor allem wenn man bedenkt, dass sicher vier Gegentore durch Beherzigung der einfachsten Verhaltensregeln des Eishockey verhinderbar gewesen wären. Beim kommenden Spiel gegen Tabellenführer Black Angels muss das einfache Eishockey wieder komplett im Arsenal eines jeden Skyscraper implementiert sein, um bestehen zu können.

Sky, high!

Weiterhin ungeschlagen: 

Skyscrapers wackeln beim 2:2 Unentschieden 

 

Nach einem knappen Sieg im ersten Spiel der neuen Saison brannte der EC Skyscrapers auf ein Match mit der Bunkerbande, die man in der vergangenen Saison dominiert hatte. Trotz der Abwesenheit des dynamischen Verteidiger-Duos Julius Stöger und Karl Pemberger, die SHL (Swedish Hockey League)- und NFL-Erfahrung sammelten, rechneten sich die Skyscrapers auch diesmal gute Chancen aus, siegreich vom Platz zu gehen. Auch die Rückkehr von Defence-Urgewalt Chris Bosic beflügelte sämtliche Hoffnungen.

 

Mit vollem Einsatz und Kampf startete die Mannschaft in die Partie. Diese starke Anfangsphase wurde in Minute Vier belohnt, als Topscorer Thomas Werginz die Scheibe im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Insgesamt lief das erste Drittel – ähnlich wie im ersten Match der Saison – mehr als überzeugend; einzig die Anzahl der erzielten Tore ließ etwas zu wünschen übrig. Auch die Leistung nach hinten war eindrucksvoll, da die Skysrapers nur einen einzigen Schuss (!) auf ihr Tor zuließen.

Im zweiten Abschnitt ließ der Einsatz der Skysrapers enorm nach. Auch Strafen kamen dazu. Man lehnte sich zurück und sah genüsslich zu, wie der Gegner immer mehr ins Spiel kam. So dauerte es nicht lang, bis die Bunkerbande durch Hiden den Ausgleich erzielte. 

 

Das dritte Drittel begann ähnlich schlecht und Becker brachte die Bunkerbande in Minute 48 in Führung. Erst jetzt erwachte der EC Skyscrapers aus seinem Mittagsschläfchen. Der Druck konnte wieder aufgebaut werden und man versuchte mit aller Kraft, die drohende Niederlage abzuwenden. Nur drei Minuten vor Schluss gelang das in Form von Manuel Zarre, der nach Pass von Thomas Werginz den 2:2-Endstand erzielte. Trotz des Comebacks in letzter Sekunde mussten die Skyscrapers kopfschüttelnd vom Eis trotten.

 

Fazit: 

Wie im letzten Spiel begannen die Skyscrapers mit überragendem Eishockey, schalteten allerdings, nachdem man die eigene Überlegenheit erkannt hatte, um 17 Gänge zurück. Es schien, als scheue man die harte Arbeit. Arbeit, die allerdings notwendig ist, um in Gruppe F zu bestehen. Wenn man hier eine Chance haben will, muss der Knoten im Kopf gelöst werden, die Füße nicht länger hoch gelegt werden und endlich einmal begonnen werden, richtiges Eishockey über alle 60 Minuten zu spielen!

 

Sky, high!


Erstes Spiel, erster Sieg: 

Skyscrapers starten mit knappem 5:4 in neue Saison 

 

Endlich war es soweit! Endlich fing die neue Eishockeysaison an!! Punkt 18:00 Uhr Ortszeit betraten die Skyscrapers emotionsgeladen das Harter Eis zum ersten Spiel in der neuen Gruppe F. Mit an Bord waren bereits drei der vier „Off-Season-Acquisitions“ Oliver Ofner, Daniel Mitterling und Christoph Svetina. Sie sollten in ihrem ersten Spiel für den EC Skyscrapers gleich den Genuss eines Sieges zu spüren bekommen.

 

Dabei war die Pre-Season alles andere als gut verlaufen: Nach dem Abdanken des langjährigen und überaus engagierten Obmanns Christopher Bosic nach Ablauf der vorigen Saison ging die Trainingshäufigkeit über die Sommerpause drastisch zurück. So konnten die Skyscrapers vor dem alljährlichen Trainingslager nur ein einziges Mal aufs Eis gehen. Dabei unterlag man in einem friedlich geführten Freundschaftsspiel gegen die Apple Leafs klar mit 5:2. Auch beim Trainingslager musste die Mannschaft auf einige Stammkräfte verzichten.

 

Selbst die Vorbereitung auf die erste Meisterschaftspartie gegen den Harter Hockey Club (HHC) lief nicht zufriedenstellend, da aufgrund des Verkehrschaos in der Innenstadt einige Spieler nicht rechtzeitig zum traditionellen Aufwärmen in die Halle fanden. Trotzdem dauerte es nicht lange, bis Neuzugang Chris „DJ Sveddo“ Svetina wie ein kleines Schulmädchen zu jubeln begann – und das zu Recht: So brachte er die Skyscrapers in Minute 4 mit einem kaltschnäutzigen Schuss aus spitzem Winkel in Führung. Es war nicht nur das erste Tor seiner noch vielversprechenden Karriere, sondern auch das erste Tor des EC Skyscrapers in der starken Gruppe F. 

 

Nach zwei weiteren Toren der Skyscrapers ging man in die Pause. Im ersten Abschnitt hatte jedoch nicht nur die Offensive funktioniert, auch Tormann Martin Wallner konnte sich durch ein paar außergewöhnliche Saves auszeichnen. Da man nicht nur den Puck, sondern auch den Gegner kontrollierte, schien es ein gemütlicher und erfreulicher Abend für die Skyscrapers zu werden.

 

Doch im zweiten Drittel begannen die Skyscrapers, sich selbst das Leben schwer zu machen: Zuerst kassierte man in Unterzahl das erste Tor des HHC. Nach erneutem Treffer der Skyscrapers in Gestalt von Thomas Werginz, der mit einem wunderschönen Around-The-Net die Scheibe ins leere Gehäuse legte und seinem Spitznamen „Sir Hattrick“ alle Ehre machte, gab man das Spiel immer mehr durch Unkonzentriertheit und mangelnde Deckungsarbeit im eigenen Drittel aus der Hand. Die mitgereisten Fans mussten zusehen, wie ihrer Mannschaft Spritzigkeit und Kampfgeist ausgingen. Nur mehr vereinzelt wurden Aktionen nach dem Motto „Sacrifice your Body“ gesetzt. Auch nach vorne ging fast nichts mehr, da sich der HHC mittlerweile hervorragend auf den Aufbau der Skyscrapers einstellen konnten und der EC Skyscrapers in weiterer Folge von offensiver Ideenlosigkeit geplagt wurde. Nur drei Schüsse aufs Tor des HHC im zweiten Drittel unterstreichen das.

 

Aus dieser Phase erwachte der EC Skyscrapers erst Anfang des dritten Abschnitts, und das, als es fast schon zu spät dafür war: So hatte der HHC in Gestalt von Lex in Minute 43 den Ausgleich zum 4:4 erzielt. Für das dennoch glückliche Ende sorgte Scoring-Maschine Thomas Werginz, der nach riskantem Zuspiel von Manuel Zarre den gegnerischen Tormann umkurvte und den Puck erneut ins leere Tor befördern konnte. 

 

Danach schraubten die Skyscrapers ihre Offensivbemühungen deutlich zurück und beschränkten sich auf Spielzerstörung und Konter. Hier fand Manuel Zarre während eines Break-Aways die Möglichkeit vor, den Sack zuzumachen. Doch er scheiterte. In den letzten Minuten zog der HHC alle Register, nahm den Tormann vom Eis, doch ein Torerfolg blieb aus.

 

 

Fazit: 

Im ersten Drittel lieferte der EC Skyscrapers perfektes Eishockey ab. Dabei lief es nicht nur offensiv, sondern auch defensiv wie geschmiert. Im zweite Drittel fabrizierte man jedoch das genaue Gegenteil. Während hinten nicht mehr konsquent gearbeitet wurde, fand die Offensive fast überhaupt nicht statt. Im dritten Abschnitt besserte sich das Spiel wieder etwas, allerdings kann man auch hier nur von einer „gerade noch ausreichenden“ Leistung sprechen. 

Positiv hervorzuheben sind die beiden Neuzugänge Christoph Svetina und Daniel Mitterling, die in ihrem Debut bereits punkteten. Während „DJ-Sveddo“ das 1:0 erzielte, steuerte „Mitte“ zwei Assissts bei. Die beiden, und auch alle weiteren Skyscrapers müssen an die Spielweise des ersten Drittels anknüpfen, wenn der gute Start der Mannschaft in die neue Saison kein jähes Ende nehmen soll. Das wird sich in den nächsten zwei Spielen zeigen: Zuert trifft man am 30.Oktober auf die Bunkerbande, die man letzte Saison im Griff hatte. Nur einen Tag danach wird es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus längst vergessenen Zeiten geben: Dem EC Black Stars. 

 

 

Sky, high!