Spielberichte Saison 2019/20


Skyscrapers verkaufen sich teuer – Niederlage beim Tabellenführer

 

Auf der Murinsel in Bruck an der Mur kam es zum Aufeinandertreffen des Tabellenersten und des Schlusslichts. Kurzfristig musste ein Ersatz-Torhüter verpflichtet werden, da Joachim Kargl noch nicht spielfit war und Wolfi Kreuzer ebenfalls nicht verfügbar war. Philipp Pratl von den Ice-Hawks stellte sich zur Verfügung und zeigte eine gute Leistung gegen den Tabellenführer.

 

Dennoch startete das Spiel alles andere als perfekt. Bereits nach 3 Minuten konnten die Ice Pirates das erste Mal anschreiben. Doch trotz des Treffers spielten die Skyscrapers in der kalten Brucker Abendluft brav mit und konnten immer wieder Akzente setzen. Doch die Piraten zeigten in der 6. Minute, warum sie in der Tabelle ganz oben stehen – 2:0.

 

Davon unbeeindruckt erkämpften sich die Skyscrapers immer wieder den Puck, bis in der 9. Minute Moritz Hubmann genau richtig stand und die Scheibe über die Linie drückte. Zum ersten Mal konnte der Youngster der Skyscrapers anschreiben. Und in der 17. Minute jubelte die Spielerbank der Grazer über den zu diesem Zeitpunkt wohlverdienten Ausgleich, Christoph Svetina netzte eiskalt ein. Mit 2 zu 2 ging es das erste Mal in die Pause.

 

In Drittel zwei merkte man den Skyscrapers etwas den dünnen Kader, der schon die ganze Saison ein Problem war, an. So konnten die Ice Pirates innerhalb von 3 Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Dennoch zeigten die Skyscrapers eine tolle Teamleistung und vollen Einsatz.

 

Im Schlussdrittel musste man leider eingestehen, dass wohl nicht mit Punkten zu rechnen ist. 5 Tore im Schlussabschnitt machten jegliche Hoffnungen auf ein Comeback zunichte. 4 Minuten vor Schluss musste Kapitän Johannes Perl nach einer Meinungsverschiedenheit für 3 Minuten auf die Strafbank. In dieser 4-gegen-4-Situation erzielten die Ice Pirates den 9. und letzten Treffer. Johannes Perl hat nach dem Spiel selbst gesagt: „Eine idiotische Strafe, die man nicht nehmen darf“

 

Apropos: Der Kapitän der Skyscrapers wurde im Spiel von gleich 3 Schüssen getroffen und der Knöchel hat, ähnlich wie bei Lukas Regger im letzten Spiel gegen die Eisbären, ordentlich gelitten. Lukas Regger wird wohl noch länger ausfallen, gute Besserung an dieser Stelle, aber sowohl Johannes Perl als auf Joachim Kargl standen beim Training am Sonntag wieder am Eis und werden im Rückspiel gegen die Ice Pirates zur Verfügung stehen.

 

Auch wenn es das Ergebnis nicht zeigen mag, war es vielleicht das beste Spiel der Saison. Man hat endlich wieder getroffen, man hat gekämpft und als Team alles gegeben. Mo Hubmann wurde nach dem Spiel zum Man of the Match gekürt. Bereits am 02.02. hat man die Chance, den Tabellenführer erneut zu ärgern. Wenn man erneut eine solch starke Teamleistung zeigt, wer weiß, was dann alles möglich ist.

 

 

Sky High!


Skyscrapers gehen erneut als Verlierer vom Eis

 

Auch das neue Jahr meint es nicht gut mit dem EC Skyscrapers. Im Rückspiel gegen die Eisbären Peggau verliert man vor einer Rekordkullisse deutlich mit 7:0. Es ist die sechste Niederlage in ebenso vielen Spielen.

Die Enttäuschung steht den Spielern ins Gesicht geschrieben

 

Obwohl man einen schlagfertigen Kader gehabt hat, verschlief man erneut den Start und die Eisbären kamen bereits nach 10 Sekunden zu einer gefährlichen Möglichkeit. Die Latte rettete die Skyscrapers vor einem frühen Rückstand.

Im ersten Drittel konnte der EC Skyscrapers noch brav mitspielen und den Eisbären einen schwierigen Gegner bieten. Dennoch gingen die Eisbären mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Drittel begann jedoch der Gegner das Heft mehr und mehr in die Hand zu nehmen. Ein vermeintliches Tor der Eisbären wurde zwar nicht gegeben, es war nicht vollkommen sicher zu sagen, ob der Puck im Tor war, dennoch konnten die Eisbären im Mitteldrittel ordentlich davon ziehen und es stand nach 40 Minuten 0:4.

Der Schlussabschnitt war nur noch ein einziger Kampf der Skyscrapers, man versuchte mit allen Mitteln noch zum Ehrentreffer zu kommen, dennoch zerfiel man endgültig. Drei weitere Tore der Eisbären besiegelte die sechste Niederlage in Folge.

 

Nach einem soliden Startdrittel verfiel der EC Skyscrapers erneut in alte Muster. Immerhin konnte man mehr Torschüsse kreieren, wenn diese aber nicht zu Toren umgemünzt werden, kann kein Spiel gewonnen werden. Das Spiel am kommenden Donnerstag wird keine leichtere Aufgabe, es geht in Bruck beim einzigen Freiluftspiel der Saison gegen den aktuellen Tabellenführer, die Bluepoint Icepirates. Aber wer weiß, vielleicht sorgt der Underdog und Tabellenletzte für die große Sensation gegen die Mannschaft, die noch kein Spiel in dieser Saison verloren hat.

 

 

Sky High!


Skyscrapers zum zweiten Mal in Folge ohne Torerfolg – Krise geht weiter

 

Vier Spiele, vier Niederlagen. Torverhältnis 2:17. 0 Punkte.

So die bisher ernüchternde Statistik des EC Skyscrapers Graz in der laufenden Stadtliga-Saison. Viel gibt es über das Spiel gegen den EV Eislutscher zu berichten. Das Spiel, mit einem starken Joachim Kargl im Tor, wurde im Mitteldrittel verloren, wo man gleich 4 Tore kassierte. Mangelnde Schüsse auf den gegnerischen Torhüter, zu wenig Ruhe im Aufbau und individuelle Fehler führten zu einem Ergebnis, das zur bisherigen Saison passt.

 

Einzig positiv an diesem Spiel sind Joachim Kargl, der die Skyscrapers lange im Spiel hielt, und Dominic Feiersinger, der nach dem Spiel zum Man of the Match gekürt wurde.

 

Das war es für 2019. Man merkt, die Gruppe A ist um einiges härter. Auch das Fehlen von Leistungsträgern macht sich bemerkbar. Will man in der Gruppe A bestehen, muss man solche Dinge aber kompensieren können, was bisher wenig bis gar nicht gelungen ist.

 

Man kann nur hoffen, dass das Jahr 2020 besser wird. Am 5.1.2020 gibt es wieder die Chance auf Punkte.

Bis dahin wünscht der EC Skyscrapers Graz allen Fans, Unterstützern, Spielern, Funktionären und Sponsoren frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

 

 

Sky high!


Shutout für den gegnerischen Goalie – Skyscrapers weiter in der Krise!

 

Das erste Türchen durfte geöffnet werden und dahinter verbarg sich ein Eisbär. Und ein Ausfall beider Torhüter des EC Skyscrapers Graz. So fasste sich Dominic Feiersinger ein Herz und stellte sich zur Verfügung. Schon beim Warm-Up zeigte sich, dass der Verteidiger scheinbar auch im Tor zu Höherem berufen ist. Trotz aufopferndem Kampf sollte er dennoch die dritte Niederlage in Folge nicht verhindern können.

 

Angespannt war die Personalsituation auch bei den Feldspielern. Daniel Mitterling war weiterhin außer Gefecht, so hatte Coach Alex Moser zweieinhalb Sturmreihen und drei Verteidiger zur Verfügung. Davon ließen sich die Skyscrapers jedoch im ersten Drittel nichts anmerken und spielten brav mit. Das erste Tor sollten jedoch die Eisbären erzielen. Ein abgefälschter Schuss fand den Weg ins Tor.

Dennoch wollten die Skyscrapers dies nicht auf sich sitzen lassen. Immer wieder versuchten sie, Schüsse anzubringen, doch wollte nichts zählbares dabei herausschauen. Auch der eine oder andere überraschende Versuch, wie ein Schuss direkt vom Bully weg, konnten den gegnerischen Torhüter, der einen Glanztag hatte, nicht aus der Fassung bringen.

Ein vermeintlicher Treffer der Eisbären wurde nach kurzer Diskussion zwischen den Kapitänen und dem Schiedsrichter nicht gegeben, da es sich nur um einen Stangenschuss gehandelt hat. Auch ein Breakaway des Gegners konnte Dominic Feiersinger elegant zunichtemachen. Am Ende des ersten Drittels wurde jedoch ein gegnerischer Spieler im Slot übersehen – keine Chance für den Torhüter.

 

Im Mitteldrittel begann das Spiel ruppig zu werden. So verlor man Max Moser, nachdem er unter Mithilfe des Gegners zu Fall kam und mit blutigem Kinn in die Kabine verschwand. Ein weiterer Rückschlag waren drei Tore der Eisbären, das letzte wieder kurz vor Schluss und mit einer etwas strittigen Situation direkt davor. Martin Goldberger wurde als Puckführender von den Beinen geholt und die Eisbären konnten daraus den Treffer erzielen.

 

Im letzten Drittel kochten teilweise die Emotionen hoch, speziell bei Mo Hubmann und Johannes Perl, die in einer 2-auf-1-Situation unsanft gestoppt wurden, jedoch blieb auch dieses Vorgehen ungeahndet. Immer wieder versuchte man, bis zum gegnerischen Tor vorzudringen, immer wieder wurde man gestoppt, ob fair oder nicht sei dahingestellt.

 

Am Ende war es die dritte Niederlage im dritten Spiel, sogar ohne Torerfolg. Dominic Feiersinger ist es zu verdanken, dass es keine höhere Niederlage geworden ist. Die Teamleistung hat zwar gestimmt, aber dennoch muss sowohl offensiv als auch defensiv mehr kommen, will man in Gruppe A bestehen. Auch die Schuld bei ruppigen Angriffen des Gegners zu suchen, wäre der falsche Weg. Auf diesem Niveau ist damit zu rechnen, dass es öfters mal etwas rauer zu geht.

Am 15.12. geht es gegen den Erzfeind, den EV Eislutscher. Hoffentlich mit zwei fitten Torhütern und einem Sack Motivation, endlich Punkte zu holen. Bis dahin werden erstmal Wunden geleckt und auch die Weihnachtsfeier steht am Programm. Zeit genug bleibt, um sich vorzubereiten und zu erholen.

 

 

Sky High!


Skyscrapers-Winterclassic 2019

Am 24.11.2019 fand wie jedes Jahr das Skyscrapers-Winterclassic am Karmeliterplatz in der Grazer Winterwelt statt.

 

Es stand hierbei zwar der Spaß im Vordergrund, jedoch konnte man diese Eiszeiten auch nutzen, um sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Immerhin warten schwere Aufgaben auf die Cracks des EC Skyscrapers. 

 

Gespielt wurde auf kleine Tore 3 gegen 3 für 5 Minuten. Tore und Ergebnisse waren nebensächlich. Spektakuläre Spielzüge und schön herausgespielte Treffer brachten die Fans zum Jubeln. Organisiert wurde das Winterclassic erneut von unserer #11 Alex Stelzer. Vielen Dank für die Organisation des Events. Wie am Foto zu sehen, waren alle Spieler gut drauf und verließen das Eis mit einem Lächeln. 

 


Skyscrapers verlieren erneut wegen schwachem Startdrittel

 

Wieder ein schlagbarer Gegner, wieder konnte der Trainer aus dem vollen schöpfen und wieder die gleichen Vorgaben. Nachdem man doch knapp gegen die Rubberducks verloren hat, aber dennoch eine gute Teamleistung gezeigt hat, wollte der EC Skyscrapers im zweiten Spiel die ersten Punkte einfahren. Einfahren sollte die Mannschaft aber in einer ganz anderen Art und Weise.

 

Erneut verschliefen die Skyscrapers den Start des Spiels. Eine Unachtsamkeit im eigenen Drittel, und Goalie Joko Kargl, der seine erste Saisonpartie absolvierte, war erstmals geschlagen. Es sollte leider nicht das letzte Mal gewesen sein.

Doch dieses Mal steckte man den Rückstand etwas leichter weg. Zuerst war es Johannes Perl, der mit einem Schuss am Goalie scheiterte, doch kurz später ließ sich Martin Goldberger eine Chance von der blauen Linie nicht entgehen. Der viel umjubelte Ausgleich für den EC Skyscrapers.

 

Doch dann nahmen die Twinnies und Jollys wieder das Heft in die Hand und konnten gleich zweimal erfolgreich abschließen. 3:1 – der ernüchternde Zwischenstand nach 20 Minuten.

 

Im Mitteldrittel machte sich der EC Skyscrapers teilweise durch unnötige Strafen das Leben schwer. In allerhöchster Not stoppte Dominic Feiersinger einen gegnerischen Vorstoß und der Unparteiische entschied auf Penalty. Leider war Joko Kargl bei diesem Antritt chancenlos. Mit diesem Zwischenstand ging es zum letzten Mal in die Pause.

 

Im Schlussdrittel zerfiel der EC Skyscrapers endgültig. Nicht nur, dass man Daniel Mitterling mit einer Schulterverletzung verlor, sondern auch zwei weitere Tore machten ein Comeback vollends unmöglich.

 

Es gibt kaum etwas, was man nach diesem Spiel positiv hervorheben könnte. Weder die Chancenauswertung, noch ein kontrollierter Spielaufbau waren ausreichend, um einen doch schlagbaren Gegner auch nur annähernd zu fordern. Es konnten zwar mehr Schüsse kreiert werden als noch in der letzten Partie, doch diese konnten nicht in Tore umgemünzt werden.

Es gilt nun, die dummen, kleinen Eigenfehler wie Wechselfehler oder Fehlpässe abzustellen, den bereits am 1. Adventsonntag wartet der mitunter schwerste Gegner in Form der Eisbären Peggau, momentan Tabellen-Zweiter in der Gruppe A. Will man nicht von den Eisbären zerfleischt werden, muss eine ordentliche Steigerung her, ansonsten schaut es düster aus. In der letzten Begegnung 2019 am 15. Dezember sinnen die Skyscrapers hoffentlich auf Wiedergutmachung im Rückspiel gegen die Eislutscher!

 

Hoffentlich gibt es dann auch Punkte unter dem Weihnachtsbaum!

 

 

Sky High!


Fehlstart in die neue Saison – 3:1-Niederlage zum Auftakt

 

Coach Alex Moser konnte im ersten Spiel der neuen Saison auf drei volle Sturm- und zwei Verteidigungslinien zurückgreifen. Angeführt von Neo-Kapitän Johannes Perl wollte man die vermeintlich schlagbaren Rubberducks bezwingen und sich im ersten Match gleich 2 Punkte sichern. Doch das Aufeinandertreffen mit den Gummienten, bei denen ein alter Bekannter der Skyscrapers die Schuhe schnürt, sollte leider keine Entenjagd werden, sondern das Hochhaus würde zum Einsturz gebracht.

 

Bereits zu Beginn hatte just jener alte Bekannte, Alexander Taupe, die Möglichkeit auf die frühe Führung der Rubberducks. Diese Chance konnte jedoch durch Goalie Wolfgang Kreuzer verhindert werden.

Doch bereits in der 8. Minute musste dieser das erste Mal hinter sich greifen. Ein verlorenes Bully im Verteidigungsdrittel führte zu einem Schuss von der blauen Linie, der den Weg ins Tor fand. Dem Torhüter war die Sicht vollkommen verstellt, keine Chance, diesen Treffer zu verhindern.

 

Den Skyscrapers gelang wenig und bereits 4 Minuten später erneute Ernüchterung. Ein Wechselfehler und die Rubberducks konnten diesen eiskalt ausnutzen – 2:0.

 

Die Pausenansprache des Trainers schien auch nur wenig Wirkung zu zeigen. In der 33. Minute konnten die Ducks das dritte Tor erzielen. Das Spiel schien entschieden zu sein. Auch ein Powerplay der Skyscrapers blieb ungenutzt.

 

Einmal versuchte der Trainer Alex Moser die Mannschaft noch einmal wachzurütteln. Und dies schien zu gelingen. Ca. 10 Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als sich die dritte Linie um Daniel Mitterling im gegnerischen Drittel festsetzen konnte. Es gelang der Mannschaft, den Gegner einzuschnüren und den Puck im Angriffsdrittel zu halten. Ein Schuss von Daniel Mitterling fand den Weg vor das Tor, wo ihn Johannes Perl unhaltbar zwischen die Beine des Torhüters abfälschte. Der erste Saisontreffer des Kapitäns und gleichzeitig der erste Treffer für die Mannschaft in der neuen Saison.

 

Doch die Hoffnung keimte nur kurz. Eine Strafe weinige Minuten vor Schluss machte jede Hoffnung auf ein Comeback zunichte. Mit hängenden Köpfen und doch unter dem Applaus des Publikums gingen die Spieler des EC Skyscrapers Graz vom Eis.

 

Zu wenig Schüsse aufs Tor, zu verschnörkeltes Spiel und zu wenig Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor führten zur doch deutlichen Niederlage. Spieler des Abends war definitiv Dominik „der Schmied“ Feiersinger, der Verteidiger schien überall auf dem Eis zu sein, versuchte vorne alles und hinten machte er dicht. Es schien, als hätte er einen Glücksbringer in der Halle, was, oder besser, wer das auch immer sein mag, dieser Talisman ist bei jedem Match gerne willkommen.

Nun heißt es vollen Fokus auf das erste Auswärtsspiel gegen die Eislutscher zu legen. Dieser ebenfalls vermeintlich schlagbare Gegner ist nicht zu unterschätzen, haben sie doch die Vamps mit 3:1 besiegt. Aber das Coaching-Team und die Mannschaft wird nichts unversucht lassen, diese Eislutscher zum Schmelzen zu bringen.

 

 

Sky High!